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Kategorie: Camcorder

Einzeltest: Panasonic HDC-SD300


Full HD für große Jungs?

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Geht das denn noch? Diese Frage stellte sich mir unmittelbar nachdem Gerüchte auftauchten, Panasonic würde der in HIFI TEST TV VIDEO 5/08 getesteten HDC-SD100 eine große Schwester zur Seite stellen. Umso gespannter waren natürlich die Erwartungen an das erste Testmuster der neuen HDCSD300. Eines vorab: Ich wurde nicht enttäuscht.

Sie ist tatsächlich ein kleines Stück gewachsen, weshalb sie noch besser in der Hand liegt. Das größere Gehäuse hat allerdings einen technischen Hintergrund: Hinter dem Objektiv tummeln sich nach wie vor drei CMOS-Sensoren, die nun an Fläche, aber auch an Pixeln erheblich zugelegt haben. Satte drei Millionen Bildpunkte tummeln sich auf jedem der drei Sensoren, die in der SD300 verbaut sind. Panasonic erreicht damit, dass die volle HD-Auflösung von den Sensoren abgegeben werden kann, ohne dass erst mühsam hochgerechnet werden muss. An Rechenaufgaben mangelt es der Bildverarbeitung dennoch nicht, dafür sorgen einige neue Kunststücke der Panasonic.

Automatisch und manuell

Wie die nunmehr kleine Schwester ist auch die HDCSD300 ganz besonders auf ambitionierte Filmer zugeschnitten. Wer seiner Kreativität mit möglichst vielen manuellen Einstellmöglichkeiten freien Lauf lassen will, findet hier das ideale Arbeitsgerät. Zwar bieten die meisten vor allem hochwertigen Camcorder schon einige Manuell- Funktionen, die Handhabung ist aber in dieser Preisklasse bislang nirgends so gelungen wie bei der SD300. Allein der Objektivring ist mit seinem seidenweichen Lauf ein echtes Highlight, mit ihm gelingt der Zoom in genau der Geschwindigkeit, die mir vorschwebt, und erst das Spiel mit der Bildschärfe: Punktgenau kann das gewünschte Motiv scharf gestellt werden, um anschließend die Schärfe langsam und gut dosiert zum nächsten Punkt wandern zu lassen. Ist das Display zugeklappt, kann man mit dem gleichen Drehrad auch den Weißabgleich und diverse Belichtungskorrekturen vornehmen. Der Clou ist indes eine Weiterentwicklung der mittlerweile allgegenwärtigen Gesichtserkennung. Die Ingenieure bei Panasonic haben dieses Hilfsmittel noch weiter ausgereizt. Die SD300 kann Belichtung und Schärfe nicht nur auf Gesichter optimieren; mittlerweile reicht ein Objekt, welches sich gut vom Hintergrund absetzt, dieses wird auf dem Display mit dem Finger oder einem kleinen Stift angetippt und sofort stellt sich der Camcorder darauf ein.

Selbst wenn sich dieses Objekt bewegt, oder ein Schwenk gemacht wird, bleibt die SD300 dran.

Preis: um 1000 Euro

Panasonic HDC-SD300

Referenzklasse


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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 25.08.2009, 13:32 Uhr
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