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Topthema: Radio ohne Rauschen Digitalradio

2011 startete in Deutschland das neue Digitalradio DAB+, fünf Jahre später sind dort zahlreiche digitale Radiosender „on air“. JVC und Kenwood bieten hierzu die fortschrittlichen Empfangsgeräte für störfreien digitalen Radiogenuss im Auto.

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Kategorie: Car-Hifi-Klangprozessoren

Einzeltest: Helix DXP-6


Einen Schritt weiter

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Vor noch nicht allzu langer Zeit hatten wir es mit dem hervorragend funktionierenden High-Low-Konverter AFC von Helix zu tun, der (nicht nur) aus OEM-Headunits ein Niederpegelsignal herausholt. Die logische Konsequenz heißt: Jetzt aktivieren wir unsere Anlage noch. Dafür braucht‘s neben den Endstufen noch eins: eine ordentliche Aktivweiche.

Da hat man nun endlich eine schönes Niederpegelsignal aus dem Originalradio herausgeholt und muss feststellen, dass es Prozessoren und dergleichen zwar gibt, allerdings fast ausschließlich herstellerspezifisch, nicht aber für die „Allgemeinheit“ und schon gar nicht als günstige Möglichkeit, mal Aktivbetrieb auszuprobieren. Jetzt haben wir hier die DXP-6 von Helix liegen. Sie ist a) eine Aktivweiche, b) herstellerunabhängig und c) mit 250 Euro äußerst erschwinglich. Doch das war es noch nicht, es gibt noch einiges zu erzählen. Die Weiche bezieht ihr Signal entweder aus einer digitalen Quelle per S/PDIF oder aus dem analogen Vierkanalinput. Danach muss man sich entscheiden, welche Quelle man welchem Ausgangskanal zuweisen möchte. Dabei hat man die freie Auswahl. Sechs Kanäle dürfen es bei Bedarf sein, was für den vollaktiven Dreiwegebetrieb ausreicht. Hat man das erledigt, geht’s an die Arbeit. Trennfrequenzen, Pegel und Laufzeiten möchten konfiguriert werden. Dabei empfiehlt es sich, sequenziell für jeden Kanal die Einstellungen abzuarbeiten, sonst kommt man durcheinander. Hoch- und Tiefpass sind übrigens getrennt voneinander einstellbar, Bandpässe kann man also auch realisieren. Das ist wichtig für Komposysteme, die untenrum entlastet werden sollen. Die komplette Signalverarbeitung erfolgt auf digitaler Ebene.

Sofort nach dem Eingang wird gewandelt, anschließend verarbeitet und zuguter Letzt wird das Ergebnis wieder als analoges Signal herausgegeben. Die Schwerstarbeit übernehmen zwei Audioprozessoren von Texas Instruments. Einer allein hätte es nicht getan, denn er kann nur drei Kanäle bearbeitet herausgeben. Am Messgerät hatten wir die DXP-6 selbstverständlich auch. In Sachen Performance sei gesagt, dass die DXP-6 kein messbares Rauschen oder Klirr dazuaddiert. Außerdem bietet sie den Endstufen ein stabiles, strompotentes und bis zu 3,5 Volt (unverzerrt) starkes Vorverstärkersignal. Lobenswert ist auch, dass alles, was man mithilfe des Displays einstellt, hinten auch so rauskommt. Sprich: Die Werte werden exakt eingehalten. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, genau wie die kleinen Details. Beispielsweise informiert das Display über Clippingfehler, wenn man zu empfindlich einpegelt.

Fazit

Wer auch immer mit dem Gedanken spielt, seine Anlage etwas „aktiver“ zu gestalten, sollte über die DSP-6 nachdenken, denn sie ist preislich sehr fair gestaltet, bietet die wichtigsten Funktionen und macht alles, was sie auf der Featureliste stehen hat, richtig gut und mit dem entscheidenden weiteren Denkschritt versehen. Ganz so, wie wir das von Audiotec Fischer gewohnt sind.

Preis: um 250 Euro

Helix DXP-6


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 03.03.2010, 12:09 Uhr
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