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Topthema: Radio ohne Rauschen Digitalradio

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Kategorie: Car-HiFi Endstufe 2-Kanal

Einzeltest: Arc Audio SE2075


Klassik und Moderne

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Unsere moderne Zeit verlangt nach „grünen Lösungen“, die möglichst wenig Strom verbrauchen. Trotzdem wollte man bei Arc Audio nicht hinnehmen, dass Kompromisse irgendeiner Art am Image der hauseigenen Endstufen nagen.

Das kompromisslose Engineering entstammt dem Gehirn Robert Zeffs, seines Zeichens Gründer von Arc Audio, und beweist ziemlich eindrucksvoll, dass das Thema „Car-HiFi-Verstärker“ noch längst nicht zuende gedacht ist. Unbedingt klein ist die SE2075 ja nicht, beschreitet technisch aber einen Weg, der durchaus zum Thema unserer Grundlagen auf Seite 32 passt. Warum das so ist, wird im Laufe dieses Artikels noch geklärt, zunächst kümmern wir uns um die Rahmendaten. Für die, die es noch nicht wissen: Robert Zeff ist ein als Ikone geltender Endstufenentwickler, aus dessen Fingern schon viele in Fachkreisen anerkannte Verstärker entsprungen sind. Um es klar zu machen: Das Z in „Zapco“ steht für seinen Nachnamen. Und jetzt liegt die Endstufe da und wartet auf Begutachtung. Dass sie etwas Besonderes darstellt, erkennt man an der eingravierten Unterschrift auf dem Deckelblech. Unter diesem Blech verstecken sich Regler für – nun ja, alles, was eine Zweikanalendstufe können muss. An Ausstattung wurde nicht gespart, in dieser Hinsicht hat Herr Zeff an alles gedacht. Die Flankensteilheiten der zwischen 30 und 5500 Hz einsetzbaren Hoch- und Tiefpassfilter sind variabel, der Multiplikatorschalter hilft beim Einstellen in einem so großen Regelbereich unheimlich. Von außen hat uns dieser Amp schon mal sehr glücklich gemacht, die wahren Schmuckstücke sind im Detail verborgen. Natürlich findet man Komponenten, die in jedem anderen Verstärker auch sind: Class- A/B-Verstärker, ein Netzteil und Treiberstufen; die Kommunikation zwischen ihnen ist jedoch so intelligent gelöst dass man doch ein paar Worte mehr darüber verlieren muss. Wichtig, wenn auch recht unscheinbar platziert, ist ein Motorola-Prozessor, der mit viel Denksport belastet wird. Ein wesentlicher Bestandteil seiner Rechenaufgaben ist die Überwachung und Regelung der Versorgungsspannungen. Die Netzspannung wird gewissenhaft gesiebt. Das ist auch äußerst wichtig, denn all die Regelvorgänge drohen sonst hochfrequenten Schmutz auf die Betriebsspannung zu induzieren. Apropos: Ich rede hier von der Versorgungsspannung der Leistungstransitoren; es wird jedoch noch eine ganze Reihe anderer Spannungen auf der Platine erzeugt, die beispielsweise für den Prozessor gedacht sind.

Labor


All diese Mühen werden belohnt. Zweimal 108 Watt standen an vier Ohm auf dem Display, an halber Last kommen noch mal 80 Watt dazu, während an einem Ohm, wenn die Endstufe in den High-Current-Modus wechselt, ein zirka 20 Watt großer Leistungsrückgang zu verzeichnen ist. Bemerkenswert ist die Verzerrungsarmut. Die Klirrkurve fällt unter die 0,01-Prozent-Grenze. Wahnsinn. Ein Promille mehr würde man zwar auch nicht unbedingt hören, aber derartig niedriger Klirr schält doch eindeutig heraus, dass alle Bemühungen auch zünden.

Preis: um 560 Euro

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Arc Audio SE2075

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 01.06.2010, 12:39 Uhr
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