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Topthema: Radio ohne Rauschen Digitalradio

2011 startete in Deutschland das neue Digitalradio DAB+, fünf Jahre später sind dort zahlreiche digitale Radiosender „on air“. JVC und Kenwood bieten hierzu die fortschrittlichen Empfangsgeräte für störfreien digitalen Radiogenuss im Auto.

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Kategorie: Car-HiFi Endstufe Mono

Serientest: Hifonics X4-Cronos, Hifonics X4-Hercules, Hifonics X4-Goliath, Hifonics X4-Maxximus


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In der letzten Ausgabe stellten wir die analoge Fraktion der neuen Generation X4 aus dem Hause Hifonics vor. Diesmal sind die digitalen Monoblocks an der Reihe.

Bei Hifonics ist man nie verlegen, gleich eine Fülle verschiedener Modelle gleichzeitig anzubieten. So besteht die frisch renovierte Generation X4 aus nicht weniger als neun verschiedenen Verstärkern. Fünf davon machen bevorzugt Bass, nämlich die in der letzten Ausgabe getestete Atlas, die analog nach dem Class-A/B-Prinzip arbeitet, sowie vier „digitale“ Modelle. Mit Cronos, Hercules, Goliath und Maxximus sind hier über 13 Kilowatt versammelt, was schon einmal klar ansagt, wohin die Reise geht. Wer viel Leistung will, bevorzugt „Digitalendstufen“, wie man salopp zu den nach dem Class-D-Prinzip arbeitenden Schaltverstärkern sagt. Im Gegensatz zu den Class-A/BEndstufen arbeiten Schaltverstärker nach dem Alles-oder-nichts-Prinzip, das heißt, die Leistungsbausteine vergrößern die Spannung nicht kontinuierlich, um mehr Leistung abzugeben, sondern sie schalten immer die Spannung voll durch – daher der Name. Die abzugebende Leistungsmenge wird dabei durch die Pulsdauer reguliert, die sehr wohl analog (nämlich durch das Musiksignal) moduliert ist. Mit einem Trick (Tiefpassfilter) wird hinterher die kontinuierliche Ausgangsspannung erzeugt, so dass das Resultat an den Lautsprecherklemmen wieder ein verstärktes Eingangssignal ist.

Der Grund, aus dem diese Class-D-Technik zum Einsatz kommt, ist, dass die Transistoren im Schaltbetrieb mit höherem Wirkungsgrad arbeiten als im kontinuierlichen Betrieb und Class-D-Amps so bis über 95 % Wirkungsgrad erreichen können, was einen entscheidenden Vorteil gegenüber Class-A/B-Endstufen (ca.60 %) darstellt. Dieser Vorteil wird dann besonders gewichtig, wenn es um Miniaturisierung geht, oder wenn – wie hier – große Mengen von Leistung gefordert sind. Selbst die kleinste der X4-Monos, Die Cronos, ist bereits großzügig mit Kupfer und Halbleitern gefüllt. Sie besitzt vorne ein Doppelnetzteil und hinten zwei anständig dicke Tiefpassspulen. Gerade Letztere dürfen auf keinen Fall unterdimensioniert sein, denn durch sie fließt das vollständig verstärkte Signal und damit die ganze Verstärkerleistung. Verglichen mit anderen Endstufen ist die Cronos eine fette Endstufe, nur hier im Vergleich mit der nächstgrößeren X4-Hercules fällt auf, dass es durchaus noch mächtiger geht. Wer auf handtellergroße Trafos steht, sollte sich die Goliath einmal näher ansehen. Sie ist der größte Generation-X-Monoamp, den Hifonics je gebaut hat. Allein die 10 Pufferelkos von je 1500 mF sind ein imposanter Anblick.

Preis: um 580 Euro

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Hifonics X4-Cronos

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

11/2013 - Elmar Michels

Preis: um 900 Euro

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Hifonics X4-Hercules

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

11/2013 - Elmar Michels

Preis: um 1180 Euro

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Hifonics X4-Goliath

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Preis: um 1800 Euro

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Hifonics X4-Maxximus

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

11/2013 - Elmar Michels

Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 07.11.2013, 09:59 Uhr
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