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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Chassis

Einzeltest: Ground Zero GZPW 12limited


Nummer 1

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Ground Zero wird 15. Als Geschenk an die Fans gibt es einen exklusiven Hightech-Subwoofer zum Killerpreis. Die Geschichte ist limitert auf 555 Stück. Hier ist die Nummer 1 im Test.

Ich kann mich noch gut an meine erste Begegnung mit den Gelben erinnern. Es war 2006, als Ground Zero die Plutonium-SPL-Woofer vorstellte. Der 38er-GZPW-15SPL wurde einem Test unterzogen mit im Wesentlichen zwei Ergebnissen. Erstens war er nicht annähernd in die Kompression zu bringen, auch mit kilowattweise Leistung nicht. Und zweitens – das war die große Überraschung – klang das Teil auch noch so gut, dass man damit allererstklassigst Musik hören konnte. Ground Zero wird 15, und rückblickend kann man sagen, dass sich das Team aus Egmating bei München von Anfang an dem Thema SPL verschrieben hat. Der harte Wettbewerb und das Leben am Limit haben dafür gesorgt, dass die Ground Zeros nach 15 Jahren in der Szene eine Kompetenz in Sachen Subwoofer angesammelt haben, wie man sie sonst nur schwerlich findet. Jetzt kommt ein Jubiläumswoofer und man darf sicher sein, dass die Entwicklungsabteilung alles gegeben hat. Betrachtet man den Limited, fällt auf, dass er mit gehörig Material ausgerüstet wurde. Dazu passt aber der Preis nicht, der mit 500 Euro für einen Woofer dieser Klasse ein Superangebot darstellt. Zum Vergleich: Der GZPW 15SPL steht mit 1.300 Euro in der Liste, der GZPW 12SPL kostet einen runden Tausi. Das klingt verdächtig, aber unser 12limited ist alles andere als ein Sparmodell. Der Monsterantrieb braucht drei Ferritringe im XXL-Format, die unter der 12 mm starken Polplatte lauern.

Insgesamt bringt das Monstrum knapp 22 Kilo auf die Waage – das tut weh, wenn einem der Limited auf den Fuß fällt. Für die Umsetzung der Magnetpower in Bewegung ist die Schwingspule zuständig. es handelt sich (natürlich) um ein Riesenteil mit 4 Zoll Durchmesser. Vier Lagen Flachdraht mit 51 mm Wickelhöhe gibt es zu bewundern, die wegen der Wärmeabstrahlung geschwärzt und wegen der Wärmeleitung auf einen Aluträger gewickelt sind, der als Kühlkörper wirkt. Wärmeabfuhr ist das A und O für die Belastbarkeit und Ground Zero nimmt das offensichtlich sehr ernst. Dazu passt auch, dass der Druckgusskorb des Woofers großflächige Belüftungsöffnungen aufweist. Auch die Hubfähigkeiten sind enorm: Von der Zentrierung bis zum Anschlag auf der Polplatte sind es 65 mm und die Sicke ist straff gespannt 50 mm lang – das sollte wohl reichen. Absolut im grünen Bereich arbeitet auch die Zentrierspinne. Sie ist im Durchmesser genauso groß wie die Membran und besteht aus 4 Lagen. Die beiden letztgenannten Bauteile spannen die Membran ein, einen steil geformten Konus aus luftgetrocknetem Papier mit erheblicher Stabilität und recht geringem Gewicht.

Preis: ab 400 Euro

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Ground Zero GZPW 12limited

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 02.06.2010, 15:27 Uhr
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