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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Chassis

SPL Dynamics SPL-380D1

SPL Dynamics SPL-380D1

SPL Dynamics SPL-380D1 - More SPL

Die finnische Car-HiFi-Schmiede SPL Dynamics tritt 2009 mit einem frischen Deutschlandvertrieb im Fachhandel an. Wir stellen den 38er-SPL-Woofer vor.

Den Wettbewerbsteilnehmern beim dB-Drag ist die Marke SPL Dynamics ein Begriff, denn die finnischen Komponenten genießen nicht nur einen exzellenten Ruf, sondern haben bereits mehrere Weltrekorde auf dem Buckel. Dabei hat SPL Dynamics auch „normale“ Car-HiFi-Komponenten vom Lautsprechersystem über Soundquality-Endstufen im Programm, und Zubehör gibt es auch. Für uns muss es dennoch der SPL-Woofer der gleichnamigen Serie sein, die im Subwooferprogramm erhaben über den drei „kleinen“ Serien V, PRO und XTR thront. Die SPL-Serie gibt es in den Größen 12“, 15“ und 18“, wobei jeweils verschiedene Schwingspulenimpedanzen zur Auswahl stehen. Wir haben den 38er zum Testen bekommen, und der macht einiges her. Er verfügt selbstverständlich über einen stabilen Korb aus Alu-Druckguss, der zudem hervorragend luftig ausgefallen ist und so wenig Strömungswiderstand bietet. Stand der Technik ist die schmale, aber hohe Schaumsicke, die im Vergleich zu einer ähnlich stabilen Gummisicke viel leichter und verlustärmer ist. Die riesige Membran ist gar nicht mal so dick wie erwartet, aber dennoch sehr stabil. Ein Verbundaufbau aus verschieden dicht gewobenen, harzgebundenen Fasern macht’s möglich. Die sichtbare Spielzeugdustcap mit 3 D-Logo ist nur fürs Markenimage gut, darunter gibt es das Ganze nochmal in richtig: Eine stabile Faserkappe verschließt die Membran zu einem festen Verbund.

Die Membran ist bretthart geführt, so dass man fast meint, der Woofer wäre festgegangen – aber das gehört so. Eine Kombination aus zwei Zentrierungen, die wohl mehrschichtig verstärkt sind, bietet so viel Spannung. Praktischerweise sind die Zuleitungslitzen (je drei für jeden Anschluss) zwischen den Zentrierspinnen untergebracht und so geschützt. Herausgeführt werden die Zuleitungen zur Doppelspule ganz SPL-gerecht mit festen Kabeln von 6 mm2. Bei der Spule handelt es sich um ganz normalen Kupferdraht, allerdings von beachtlicher Stärke und Wickelhöhe. Der Träger ist zur Belüftung gelocht und besteht wegen der Kühlung aus Aluminium. Überhaupt gibt es eine ganze Reihe Kühlungsmaßnahmen, angefangen mit der Spinnenhinterlüftung und der Polkernbohrung. Etwas Besonderes ist der zusätzlich radial gebohrte Polkern mit Löchern in zwei Ebenen auf Höhe der Schwingspule. Zuletzt findet sich noch ein Kranz aus acht Löchern in der unteren Polplatte, der den verbleibenden Hohlraum, in dem sich die Schwingspule bewegt, belüftet.

Im Test weiterblättern:

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Die fein gedrehte Polplatte ist satte zweieinhalb Zentimeter hoch. Drei dicke Magnete sind nötig, um diesen Luftspalt zu füllen

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