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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Audioengine D1


Die Audio-Maschine

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Audioengine ist mir schon oft beim abendlichen Durchstöbern amerikanischer HiFi-Internetseiten aufgefallen. Und immer gab‘s sehr gute Tests von den Geräten dieser Marke, sei es eine Aktivbox oder ein Desktop-DAC. Deshalb war ich froh, dass ich nun endlich auch mal so einen kleinen Wandler der Amerikaner bekommen konnte.

Peripherie:


 Quellen: Apple MacBook Pro, OSX 10.8.5, Sonic Studio Amarra 2.55 Apple MacBook Pro, Windows 7 Home, JRiver Media Center 18 Audiolab iQ
 Lautsprecher: Klang+Ton „Nada“, Aqvox AQ6 


Ich hatte ihn mir sogar größer vorgestellt, als er ist, doch die Erfahrung der letzten Zeit lehrt ja, dass es im Bereich der Miniatur-HiFi-Komponenten immer wieder bemerkenswerte kleine Wandler gab, die weitaus mehr leisten, als es das Auge vermuten lässt. Auch der kleine, D1 genannte Desktop- Wandler mit eingebautem Kopfhörerverstärker hat das Potenzial, sich in die Riege der Mini-Highend-Teile einzureihen. Er kommt in einem nett gemachten Gehäuse mit Soft-Touch- Front- und Rückwand und hat an der Vorderseite einen sehr fein anzufassenden und sanft drehenden Lautstärkeregler. Hinten gibt’s Cinchausgänge für das Desktopsystem, einen optischen Eingang sowie eine USB-Verbindung. Die funktioniert bis 96 kHz/24 Bit im adaptiven Modus, 44,1, 48 und 88,2 kHz werden nativ unterstützt. Treiber sind auf keinem Betriebssystem für den Betrieb notwenig, der D1 funktioniert komplett per Plug&Play. Manch einer wird vielleicht der Meinung sein, dass die adaptive Übertragung der USB-Daten zu jitterbehaftet sei, doch gibt es viele Beispiele, dass das nicht gezwungenermaßen ein Indiz für schlechten Sound sein muss. Manchmal muss man Sachen erst einmal gehört haben.

Ein anerkannt guter Wandlerchip von AKM (in diesem Fall ist es das 4396-Modell mit bereits fertig aufbereiteten, mit geschalteten Kondensatoren gefilterten Ausgängen), dessen Ausgangssignal auf kürzestmöglichem Wege an die Cinchausgänge und den Kopfhörerverstärker gegeben werden kann, befindet sich auf dem Board. Ein NE5532 von Texas Instruments kümmert sich übrigens um die Verstärkung des Kopfhörersignals. Er bezieht seine Versorgungsspannung direkt per USB, ein Stecknetzteil braucht man hier nicht. Somit ist er perfekt für den mobilen Einsatz geeignet. Auch unterwegs will man schließlich vernünftig Musik hören können. Und das geht mit dem D1 auf jeden Fall ganz einwandfrei. Ich war angetan davon, wie gut dieser kleine DAC an teilweise sehr ausgewachsenen Kopfhörern spielt. Er baut ordentlich Druck auf und ermöglicht eine weit höhere Lautstärke, als sie der Ausgang meines MacBook zu liefern imstande ist. Es ist dabei auch aus klanglicher Sicht unerheblich, ob man den D1 per USB oder Toslink mit Signalen versorgt. Zum einen sind die Spezifikationen beider Verbindungen ja identisch (beide schaffen die 96-kHz-Grenze), zum anderen haben das meine Klangversuche ergeben. Zumindest ist das auf einem MacBook so, andere Laptops könnten da unterschiedliche Ergebnisse zur Folge haben.

Preis: um 170 Euro

Audioengine D1


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 19.12.2013, 11:39 Uhr
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