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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Calyx Coffee


Sonntagnachmittag

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Ist es nicht schön, sich einfach mal an ein stilles Plätzchen zu verziehen und ein bisschen Musik aufzusaugen? Leute wie wir machen das mit dem Laptop und schießen die anmutigen Töne vorzugsweise in einen kleinen USB-DAC mit Kopfhörerbuchse. Der aufstrebende Hersteller Calyx hat da was in petto, das die Laptop-Hörer aufhorchen lässt.

Calyx ist ein koreanischer Hersteller, der sich langsam, aber sicher ganz oben in den erlauchten Kreisen der allerbesten Anbieter für Computer-Audio-Produkte etabliert. Bis vor ein, zwei Jahren hatte ich die Marke noch gar nicht so recht auf dem Schirm, in den letzten Monaten hatte ich aber einige D/A-Wandler von Calyx auf dem Tisch, die mir ordentlich eingeheizt haben. Aus diesem Grund hatte ich von vorneherein hohes Vertrauen in die klanglichen Ergüsse, die mir der kleine braune USB-DAC liefern würde, den ich seit einiger Zeit am Laptop habe. „Coffee“ hat man ihn getauft. Warum er so heißt, entzieht sich meiner Kenntnis, passend zum Namen hat man ihm aber einen kaffeebraunen Anstrich verpasst. Diese Grundfarbe harmoniert recht gut mit den goldenen Knöpfchen auf der Oberseite, obwohl ich eigentlich sonst nicht so sehr auf Vergoldung von HiFi-Komponenten stehe. Egal, meine Farbvorlieben sind mit Sicherheit eh nicht repräsentativ. Viel wichtiger ist bei jeder Komponente, die man sich für sein sauer verdientes Geld ins Haus holt, sowieso die Haptik. Und die ist wie immer bei einem Produkt aus Gyeonggido mehr als ordentlich. Man hat ordentlich was in der Hand, wenn man diesen Wandler befummelt, das schafft Vertrauen. Nur die Knöpfe klappern ein klein wenig, was man aber nur merkt, wenn man das Gehäuse schüttelt. In der Regel ruht die braune Kiste ja auf ihren Gummifüßen auf dem Schreibtisch.

Die Gummifüße und das stattliche Gewicht sorgen auch dafür, dass der Coffee nicht so schnell anfängt, auf der Schreibtischoberfläche herumzurutschen. Kein Witz, so was ist sogar recht wichtig, wenn man ein kräftiges USB-Kabel verwendet. Wie oft schon hat mir eine USB-Strippe kleine Desktopkomponenten auf dem Tisch herumgeschoben. Die Tasten oben auf dem Deckel bieten schnellen Zugriff auf Basis-Funktionen. Über den USB-Rückkanal vermag er Befehle wie Titelsprung oder Pause zu senden, so dass man im laufenden Betrieb gar nicht mehr zur Maus greifen muss. Viele Abspielprogramme verstehen dieser Befehle und setzen den Titelsprung dann wie gewünscht um. iTunes gehört dazu, Spezialsoftware wie Decibel hingegen weigert sich. Ich habe diese Befehle im Laufe des Testbetriebs jedenfalls liebgewonnen. Wenn man einmal seine Playliste erstellt hat, ist gerade der Titelsprung sehr praktisch. Das Regeln der Lautstärke ist auf der anderen Seite so eine Sache. Es ist nämlich keine analoge Pegelstellung, sondern wirkt ausschließlich auf die Systemlautstärke des Betriebssystems. Das funktioniert natürlich genauso gut, funktioniert nur leider nicht, wenn man klangverbessernde Asio-Treiber verwendet. Okay, abgespeckte Asio- Treiber wie der kostenlose Asio4All lassen das trotzdem noch zu.

Preis: um 200 Euro

Calyx Coffee


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 25.05.2012, 09:20 Uhr
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