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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: M2Tech Vaughan


Gegen den Wind

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HiFi aus Italien hat völlig zu Recht einen guten Ruf. Von Lebensqualität versteht man da unten etwas und Musik gehört ja zweifelsohne dazu. M2Tech sorgt dafür, dass sich zum Wohlklang auch noch der Extraschuss technische Finesse gesellt.

Regelmäßigen Lesern von EINSNULL ist der Name M2Tech sicher geläufig, allen anderen sei gesagt: Das Unternehmen aus Pisa ist darauf spezialisiert, den uns so wertvollen Bits ein Maximum an Signalreinheit zu entlocken und vergisst dabei nie, hier und da einen anderen Weg zu gehen und Dinge in ihre Geräte zu implementieren, die sonst keiner hat. Der Young-DAC war beispielsweise seinerzeit der Rekordhalter in Sachen Bandbreite über USB. Bis zu 384 kHz in 32 Bit konnte dieser Wandler verarbeiten und bot über diese große Zahl hinaus klangliche Meisterleistungen. Die M2Tech-Nomenklatur sieht immer einen einflussreichen Musiker vor, um die Namen der einzelnen Geräte weniger steril wirken zu lassen. In diesem Fall war es der gute Stevie Ray Vaughan, der seinen Nachnamen hergeben musste, was angesichts dessen Stratocaster-Zaubereien und seiner „Gegen-vorherrschende-Trends“- Attitüde ganz wunderbar zu dem passt, was der M2Tech-Wandler darstellt: Ein DAC, der höchste Musikalität mit Techniken verbindet, die alles andere als standardmäßig sind. Der Vaughan wirkt wie eine aufgepumpte Version des kleinen Young- DAC und tatsächlich wurde lange gepumpt, um die finale Größe zu erreichen. Das Teil ist 45 Zentimeter breit, ungefähr ebenso tief und satte 10 Zentimeter hoch – da ist so mancher Vollverstärker kleiner.

Deckel und Wände sind aus schlichtem Aluminium, trotzdem ist es den Italienern gelungen, einen echten Blickfang daraus zu machen, der Vaughan wirkt alles andere als bloß klobig und groß. Gerade das Display ist mal was anderes. Es handelt sich um ein Matrix-Display, das hinter einer gebogenen Lochrasterblende sitzt und trotz seiner Größe für das Auge angenehme Statusinformationen abgibt. Die Schrift erstreckt sich über fast die komplette Höhe des Gehäuses, weshalb sie mühelos aus mehreren Metern Entfernung (in Abhängigkeit von den Sehfähigkeiten des Besitzers) ablesbar ist.Das Gewicht haben zwei Kernkomponenten zu verschulden. Zum einen sorgt natürlich der Trafo für große Zahlen auf der Waage, zum anderen sind es die verbauten Akkus. Ja, richtig, Akkus. Um den verbauten Komponenten so sauberen Strom wie nur möglich bieten zu können, setzt M2Tech auf Batteriebetrieb mit Lithium-Polymer- Akkus, die eine Stromquelle reinsten Wassers darstellen. Es dauert zirka 4 Stunden, bis die interne Stromversorgung voll ist und wieder 3 bis 4 Stunden ausschließlich mit der sauberen Energie der Akkus gehört werden kann. Alternativ kann man im Menüs das automatische und permanente Nachladen des Akkus sowie den reinen Netzbetrieb aktivieren. Was das für klangliche Auswirkungen hat, werde ich Ihnen später noch erzählen.

Preis: um 6000 Euro

M2Tech Vaughan


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 31.12.2012, 17:07 Uhr
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