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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Naim DAC


Der Schuhauszieher

1897

Ach ja … Was ist nur aus der kleinen britischen Firma geworden, die immer so niedliche spleenige Vollverstärker gebaut hat…?

Sie gestatten mir zum Einstieg ein Zitat aus der Bedienungsanleitung: „Der Naim DAC ist ein Digital- Analog-Wandler mit zehn Eingängen. Der Wandler kann Stereo-Audiodaten mit einer Auflösung von 8 bis 32 Bit und einer Samplingrate von 32 bis 768 kHz wandeln. Das Stereoanalogsignal des Wandlers wird über eine DIN-Buchse oder ein Cinchbuchsenpaar ausgegeben.“ Muahaha … Ich habe lange keinen so trocken servierten Witz mehr gehört. In der Tat ist der Naim DAC alles Mögliche, aber ganz bestimmt nicht eine simple „Digital-rein-analog-raus“-Kiste. Ich will gar nicht verhehlen, dass mir das anfangs auch nicht so ganz klar war; die Erkenntnis überkam mich, als ich mich anschickte, das Ding an meinen Rechner zu stöpseln. Klar, der Naim hat eimerweise S/PDIF-Anschlüsse und ich eine gute Soundkarte im Rechner, die via passendem Ausgang auch 24 Bit und 192 Kilohertz liefern kann. Funktioniert auch ganz toll. Ist aber langweiliger Normalokram. Wer kauft sich schon eine Soundkarte, um einen Digitalausgang am Rechner zu haben? Kein Mensch. Computer verstöpselt man heutzutage via USB mit der Außenwelt. Kein Problem, der Naim hat passende Buchsen hinten als auch vorne. Erm … im Prinzip. Was steht da hinten dran? iPod? USB-Stick? MP3-Player? Nix Computer. Die USB-Anschlüsse sind nicht für den Rechner gedacht, sondern zum Aufbau der kompaktesten High-End- Kette der Welt. Sie brauchen: Einen (oder auch ganz viele) dieser schnieken hochmodernen Winz-USB-Sticks (die, die man zwischen dem ganzen Kleingeld in der Hosentasche nicht wiederfindet) mit möglichst viel Speicherkapazität, einen guten Kopfhörer nebst passendem Verstärker, den Naim DAC und … sonst gar nichts. Gut, einen Rechner, mit dem Sie irgendwelches digitale Audiogedöns auf den Stick kopieren. Fertig. Nochmal zum Mitschreiben: Das Gerät besitzt die Intelligenz, Musik direkt vom eingesteckten Speicherstick zu spielen. Dabei dürfen Sie Files mit einer Auflösung von 24 Bit und einer Samplerate von 768 Kilohertz nehmen. Die haben Sie zwar nicht, aber man weiß ja nie. Das ganze 24/96- und 24/192-Zeug jedenfalls spielt der Naim aus dem Handgelenk. Eine rudimentäre Navigation mit vier Tasten (vorwärts, rückwärts, Start, Stopp) erlaubt die Anwahl der Tracks auf dem Stick. Hat der darauf gespeicherte Stoff mehr als 48 Kilohertz Samplingrate, quittiert der Naim das per grüner „HD“-Leuchtdiode. Leider lassen sich auf diesem Wege nur klassische unkomprimierte PCM-Daten abspielen. FLACs bleiben außen vor, MP3 & Co. auch. Gut, man kann nicht alles haben. Ein bisschen davon geht, wenn man den USB-Stöpsel zieht und stattdessen einen iPod oder ein iPhone einsteckt; dann sind alle darauf speicherbaren Formate möglich. Sie fragen sich, wozu ein iPod noch einen D/A-Wandler braucht? Ganz einfach: Naim baut als erster Home-HiFi-Hersteller einen, der die Musikdaten digital am iPod abholt. Ja, ich weiß, Wadia. Aber deren Dock beinhaltet keinen Wandler. Der Naim bedient auch die kalifornischen Flachmänner souverän. Sie können am iPod navigieren, am Naim DAC oder per Fernbedienung; dabei ist es wurscht, ob der Geber von Naim oder von Apple stammt. Bereits jetzt hat der Flachmann aus Salisbury absolut und hundertprozentig bei mir gewonnen; ein so sattes Paket an Konnektivität hat kein anderer Wandler und – das Ding funktioniert einfach. Egal ob Sie ihn per externem Signal ansteuern, ob Sie ständig zwischen USB-Sticks mit hochaufgelösten Musikdaten und iPod mit MP3-Daten hin und her schalten und stöp

Preis: um 2600 Euro

Naim DAC


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 11.06.2010, 10:27 Uhr
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