Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: D/A-Wandler, Endstufen

Systemtest: NuPrime DAC-10H, NuPrime ST-10


Doppelt hält besser

11088

Mit dem IDA-16 feuerte NuPrime einen gelungenen Einstand nach der Abspaltung vom Mutterkonzern NuForce. Ebenso wie die Firma teilt sich nun auch ihr Vorzeigesystem, denn ab sofort werden Wandlung und Verstärkung getrennt.

Den IDA-16 hatte ich letzten Herbst wirklich zu schätzen gelernt. Ganz in Schwarz mit auffälligen Kanten und unsichtbaren Knöpfen und Anzeigen, traf die Optik des Verstärkers genau meinen Geschmack. Innen gab es äußerst hochwertige Technik, gepaart mit ordentlich Leistung, und klanglich überzeugte mich das Gesamtpaket aus D/A-Wandler und Vollverstärker ebenfalls. Doch auf seinen Lorbeeren darf man sich bekanntermaßen nicht ausruhen und das weiß selbstverständlich auch Nu- Prime. Bereits Ende letzten Jahres kam die Ankündigung, dass weitere Geräte auf dem Weg sind, die nun endlich zum Test eingetroffen sind. Anstelle eines einzelnen Systems standen nun auf einmal gleich zwei der tiefschwarzen Kästen vor mir, denn anstelle eines Vollverstärkers mit eingebautem DAC gibt es nun einen DAC mit Vorverstärker und dazu die passende Endstufe. Bei den Namen bleibt sich NuPrime treu, dann auch hier gibt es wieder Kombinationen aus Buchstaben und Zahlen. ST-10 nennt sich die Stereo- Endstufe, während der dazugehörige Wandler schlicht DAC-10 genannt wird. In diesem Fall eigentlich sogar DAC-10H, denn unser Testgerät verfügte über den optionalen Kopfhörerverstärker, mit dem nicht nur Ohrhörer mit 6,3-Millimeter-Anschluss betrieben werden können, sondern auch symmetrisch laufende Kopfhörer, die über einen XLR-4-Anschluss verfügen.

Wer darauf keinen Wert legt, kann sich die fair bemessenen 250 Euro Aufpreis der H-Variante sparen und auf den normalen DAC-10 zurückgreifen. Optisch sind beide an den IDA-16 angelehnt. Ein solides Aluminiumgehäuse umschließt sämtliche Technik, während die Frontpartie die typischen Winkelzüge zeigt, die man nun wohl als firmentypisch bezeichnen kann. Hinter winzigen Löchern leuchten blaue LEDs, die beim DAC-10 den Eingang und die Samplingrate beziehungsweise die Lautstärke anzeigen. Bei der H-Version liegen links und rechts davon nun die beiden Kopfhöreranschlüsse, die von einem silbern glänzenden Ring umschlossen sind. Das sieht zwar edel aus, entfernt sich aber leider auch ein wenig von dem absolut minimalistischen Design des großen Bruders. Auch die Bedienfelder sind nun wesentlich deutlicher zu erkennen, wodurch sich der gleiche Effekt einstellt. Hierfür gibt es aber auch einen triftigen Grund, denn NuPrime hat dem DAC-10 eine neue Funktion spendiert, bei der die Knöpfe zum Tragen kommen. Zwei Tasten sind nun für die Anpassung des Gain zuständig: Die rechte regelt die Eingangsempfindlichkeit der Kopfhörerausgänge, die linke Taste bietet die gleiche Funktion, allerdings sowohl für die Kopfhörer als auch für die Anschlüsse an der Rückseite.

Preis: um 1850 Euro

NuPrime DAC-10H


-

Preis: um 1600 Euro

NuPrime ST-10


03/2016 - Philipp Schneckenburger

Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
Kontakt E-Mail
Datum 06.03.2016, 10:27 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Akustik Studio Herrmann