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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Rockna Wavedream IV


Goldjunge

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Die Wichtigkeit von externen D/A-Wandlern wird von vielen Leuten immer noch unterschätzt, doch gerade hier lassen sich beim digitalen Musikhören eklatante Auswirkungen auf die Klangqualität ausmachen. Bestes Beispiel: Rocknas Wavedream IV.

Die Firma Rockna sitzt im rumänischen Suceava und baut bereits seit 1999 hochwertige Audiokomponenten. Angefangen mit Verstärkern, hin zu CD-Transports und, mit der digitalen Musikrevolution, natürlich auch Digital-Analog-Konverter. Bei den Entwicklern handelt es sich um technikverliebte Musikenthusiasten, die sich bewusst ein wenig den derzeit herrschenden Trends entgegenstellen. So finden die komplette Entwicklung und die Konstruktion der Geräte im eigenen Hause statt. Sämtliche Programmierungen werden eigenständig vorgenommen und es werden keine Kompromisse bezüglich der Qualität des fertigen Produkts gemacht. Ein mehr als nobler Anspruch, der in der Praxis jedoch schon bei vielen anderen zum Scheitern führte. Doch die mehr als 15 Jahre, die die Firma nun schon im Geschäft ist zeigt, dass das eigenwillige Konzept aufgehen kann, und nachdem ich mich nun mit dem Wavedream IV beschäftigt habe, kann ich nur sagen: Es lohnt sich auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Von außen ist am Wavedream noch nichts Revolutionäres festzustellen. Lediglich die Größe des Wandlers könnte darauf hinweisen, dass es sich hier um ein wirklich ernst zu nehmendes Produkt handelt, denn im Vergleich zu anderen DACs wirkt der Wavedream recht bullig. Dazu kommt das ganz in Schwarz gehaltene Vollmetallgehäuse, das in Kombination mit der recht kantigen Form beinahe ein wenig einschüchternd aussieht.

Auf dem Gehäusedeckel prangt dazu stolz der eingravierte Firmenname. Die rumänischen Entwickler sind also von ihrem neuen Flaggschiff überzeugt. Trotz der recht beeindruckenden Präsenz, die der Wavedream verströmt, wirkt er nicht unbedingt aufdringlich, was sich auch auf der diesjährigen Münchner High End zeigt. Am Stand des deutschen Vertriebs wurde der Wavedream natürlich ausgestellt, doch es wäre leicht gewesen, ihn zwischen den Tausenden von Geräten auf der Messe zu übersehen oder zumindest ihn später nicht mehr auf dem Schirm zu haben. Dieses Problem wurde von Vertriebsleiter Tom Habke und Rocknas Manager Nicolae Jitariu aber clever gelöst, denn der Wandler wurde einfach offen präsentiert. Ein Blick ins Innere des Gerätes, und der Wavedream bleibt einem auf Ewigkeiten im Gedächtnis, denn hier wird Wandlertechnik vom Allerfeinsten präsentiert. Als Erstes fallen einem da natürlich die DAC-Bausteine auf. Jeweils links und rechts sitzen zwei golden schimmernde Module, die sich getrennt um die beiden Stereokanäle kümmern. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Delta- Sigma-Wandlern setzt Rockna hier auf R2R-Ladder-DACs, die vollkommen diskret arbeiten und so ein natürlicheres Signal erzeugen können.

Preis: um 14850 Euro

Rockna Wavedream IV


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 15.11.2015, 14:56 Uhr
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