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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Solisto DAC-4all


Licht und Strom

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Gerade die vielen Flachbildfernseher haben heutzutage ein tolles Bild, aber der Ton, der aus den verbauten Mini-Lautsprechern kommt, ist nicht das Wahre. Meist haben die auch nur digitale Tonausgänge. Und wer jetzt an seiner Musikanlage keinen digitalen Eingang hat bleibt außen vor – bis jetzt.

Der Digital/Analog-Wandler ist im Laufe des letzten Jahres erstarkt. Es gibt wieder ein Fülle von Geräten, die digitale Signale so aufbereiten, dass der analoger Eingang eines Verstärkers etwas damit anfangen kann. Leider sind die meisten davon so teuer, dass man es sich zehnmal überlegen muss, ob man diese Investition tätigt, nur um Fernsehton in die Anlage zu bekommen. Und extra dafür eine neue Anlage kaufen, obwohl man seinen Verstärker sonst heiß und innig liebt, ist auch nicht der richtige Weg. Nicht nur die „Fernsehgucker“ profitieren vom DAC-4all. Die Computerfraktion freut sich sicher auch, den digitalen Soundkartenton in eine Anlage schicken zu können. Das geht zwar meist auch so, nur ist die Qualität des D7A-Wandlerchips auf den günstigen Soundkarten so schlecht, dass man von einem Spezialisten klanglich entlohnt wird. Denn: Ein weiterer Vorteil bei der Verwendung dieses kleinen Wandlers sind die kurzen Kabelwege vom DAC-4all bis an den Verstärker. Oft entstehen Brummschleifen, wenn die analogen Kabel zu lang werden. Mit einem Lichtleiterkabel entfällt diese Problematik und auf dem kleinen Kabelstück, das man vom DAC bis zur Eingangsbuche noch braucht, ist die Chance, sich Brummen einzufangen, geringer. Grundsätzlich ist das ein kleiner D/A-Wandler. Und zwar ein ganz besonders kleiner, der hinter jeder Musikanlage noch unauffällig Platz findet. Das Anschließen ist auch kein Hexenwerk: Man verbindet den Toslink-Ausgang (das ist die Lichtleiter-Buchse) des Fernsehers mit ihm, steckt das beiliegende Cinch-Kabel in einen freien Eingang der Anlage und schon ist man fertig. Technisch ist er zumindest für die zweikanalige Wiedergabe voll gerüstet: Bis 96 kHz in 24 Bit dürfen die ihm zugespielten Töne aufgelöst sein. Mit ziemlich genau einem Volt Ausgangsspannung steuert er jeden Verstärker aus, seine Verzerrungen liegen mit einem Mittelwert von 0,005% im mehr als grünen Bereich.

Praxis


Sobald das „Licht angeht“, der Wandler also ein optisches Signal vom Fernseher oder DVD-Player bekommt, leuchtet seine LED an der Vorderseite blau auf und signalisiert so Betriebsbereitschaft. Für die Tagesschau bemüht keiner seinen Verstärker, um den Fernsehton zu verbessern, aber Live-Konzerte und große Sportevents blühen mit dem richtigen Ton im Nacken sofort auf. Der Kleine ist richtig musikalisch, zaubert saubere Mitten, einen schönen, trockenen Bass und löst so fein auf, dass es eine Freude ist. Tolles Teil.

Fazit

Bei dem Preis darf keiner „Nein“ sagen. Für eine sehr überschaubare Investition bekommt man einen netten, gut klingenden Wandler, der es ermöglicht, „Digitalton“ gut aufbereitet in seine Musikanlage zu bekommen.

Preis: um 60 Euro

Solisto DAC-4all


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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb avail Information Systems, Hamburg 
Telefon 040 85412724 
Internet www.solisto.de 
Messwerte:
Eingänge 1 x S/PDIF Toslink (bis 96 kHz, 24 Bit) 
Ausgänge 1 x analog 3,5 Klinke 
Verzerrungen (in %): 0.005 
Signal/Rauschabstand (A-gewichtet) (in dB) 97 
Ausgangsspannung (in V): 0.98 
Kurz und knapp:
+ Preis/Leistung 
+ universell einsetzbar 
Klasse Einstiegsklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
Kontakt E-Mail
Datum 06.08.2010, 13:52 Uhr
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