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Kategorie: E-Book Reader

Einzeltest: Tolino shine


Gemeinschaftsprojekt

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Der tolino shine ist das erste Resultat eines Gemeinschaftsprojekts. Bei dieser Gemeinschaft handelt es sich um ein Konglomerat der Großen des Buchhandels und der Telekom. Mit dem tolino halten wir wohl den ersten Volks-Reader in den Händen, zumindest, wenn man den Marketingleuten Glauben schenkt. 

Dass sich große Buchhändler, wie Hugendubel, Bertelsmann, Thalia und Weltbild zusammenschließen, erscheint schon wie eine kleine Sensation, war allerdings ein längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung, um dem allgegenwärtigen Amazon noch etwas entgegensetzen zu können. 

Vernetzt


Wie aber kommt die Deutsche Telekom da ins Spiel, schließlich handelt man hier nicht mit Büchern, nicht einmal mehr mit Telefonbüchern? Nun, die Telekom kann einen wichtigen Teil, wenn nicht gar den wichtigsten beisteuern: Die Infrastruktur zur Datenübertragung, denn schließlich müssen die elektronischen Bücher ja irgendwie auf den Reader kommen. Dafür nutzt man die weit verbreiteten Telekom- Hotspots, vor allem auf Bahnhöfen und in vielen öffentlichen Räumen. Hier können Sie sich nun mit dem tolino einloggen und Ihre Bibliothek auf den neuesten Stand bringen. Das funktioniert natürlich auch über das heimische WLAN. Auf Ihrem tolino ist erst einmal der Shop vorinstalliert, bei dem Sie das Gerät erworben haben, bei unserem Testgerät ist das der von Hugendubel. 

Der Reader


Der tolino wird wahrscheinlich von Longshine produziert, zumindest ist das der Ansprechpartner im Garantiefall. Durch die einzige Taste, die Home-Taste unter dem Display, wirkt der Reader sehr aufgeräumt. Oben befinden sich zwei zusätzliche Schalter; der obligatorische Ein-/Aus-Schieber sowie eine Taste für die Beleuchtung. Geht während des Lesens plötzlich das Licht aus, können Sie per Tastendruck einfach die Displaybeleuchtung einschalten, ohne Gefummel im Menü. Der Bildschirm wird sofort in der vorher eingestellten Helligkeit beleuchtet. Diese lässt sich sogar stufenlos einstellen. Kleines Manko des Neulings ist die umständliche Anpassung der Schrift, hierfür ist erst mal ein kleiner Ausflug ins Menü erforderlich. 

Fazit

Der tolino bietet viel Reader für den Preis. Bleibt nur zu hoffen, dass die Infrastruktur für das Gerät hält, was sie verspricht, ansonsten wird es tatsächlich eng für den deutschen Buchhandel.

Preis: um 100 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Tolino shine

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Praxis 40%

Display 30%

Ausstattung: 30%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Verlagsgruppe Weltbild, Augsburg 
Telefon 01801 700777 
Internet www.hugendubel.de 
Ausstattung
Firmware beim Test: 1.0.1 Rev. 4015 GRJ22-411 
Abmessungen ( L x B x H in mm) 176/115/9 
Betriebsgewicht (in g): 184 
Display: 15,24 cm Touchscreen E-Ink, 1024 x 758 
Graustufen: 16 
int. Speicher / Erweiterung: 2 GB/32 GB 
Betriebssystem: Android 
Prozessor: ARM bei 800 MHz 
WLAN / 3G / BT Ja / Nein / Nein 
Akku / wechselbar k.A./ Nein 
Helligkeitsstufen: stufenlos 
Stamina bei voller Helligkeit (ca in Std): 26 
Anschlüsse: USB 
Anzahl der wählbaren Schriftgrößen:
Zusatzprogramme: Browser 
Wiedergabe Formate
Lesen: EPUP, PDF, TXT 
Kopierschutzsysteme: Adobe DRM (EPUP und PDF) 
Audio: Nein 
Bilder (Graustufen): JPEG, BMP, PNG, TIFF 
Shop-Anbindung: Hugendubel, Thalia, Weltbild, Bertelsmann (abhängig davon, wo der Reader erworben wurde) 
Lieferumfang: USB-Kabel 
Kurz und knapp
+ solider Reader zum kleinen Preis 
+ gute Akku-Standzeit 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
Kontakt E-Mail
Datum 09.07.2013, 11:14 Uhr
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