Kategorie: Fernseher


Einzeltest: Philips 46PFL9706K


Simply the Best

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Die „9000er“-Fernseher von Philips sind seit Jahren als besonders hoch entwickelte Spitzenprodukte bekannt. Mit dem aktuellen 117-cm- Modell 46PFL9706K will der europäische Hersteller neue Maßstäbe in der Bildqualität setzen.

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Im neuen Topmodell 46PFL9706K verbessert Philips den Kontrast und die generelle Bildqualität seiner Direct-LED-Technik „LED-Pro“ bei noch flacherer Bauweise. Mit weniger als vier Zentimetern Displaytiefe spielt der Philips in einer Liga, in der sonst nur LED-Randbeleuchtungen (Edge- LED) bei den Bildschirmen anzutreffen sind. Seine vollflächige LED-Beleuchtung wird in 224 einzelnen Segmenten gedimmt und soll durch die weiterentwickelte Bright-Pro-Technik noch strahlendere Lichter und noch tieferes Schwarz schaffen.

Ausstattung

Mit integriertem WLAN, Ethernet, Internetzugang und -Apps sowie der ausgefeilten 3D-Technik bietet der Philips schon eine überdurchschnittlich reichhaltige Ausstattung. Hinzu kommt das dynamische Ambilight, das an drei Kanten der Gehäuserückseite farbiges Licht jeweils passend zum TV-Bild abstrahlt. Mit vier HDMI, dem Audiorückkanal ARC, S/PDIF, zwei USB und etlichen analogen Eingängen stehen gute Anschlussmöglichkeiten bereit. Eine Fundgrube, die im Grunde nach einem soliden Handbuch verlangt, sind die Software-Anwendungen. Als Beispiele seien das Net-TV-Portal, die Möglichkeit über USB Sendungen aufzuzeichnen und die umfangreiche Bildkalibrierung einschließlich Tages- und Nachtmodus genannt. 

Vorbild Motte

Bionik, das „Abkupfern“ von pfiffigen Techniken aus der belebten Natur, ist weiter verbreitet, als man denkt, wenn einem spontan Dinge wie der Klettverschluss oder „Fassadenfarbe mit Lotuseffekt“ einfallen. Bei der Entwicklung des Bildschirms für den 46PFL9706K hat Philips bei der Motte abgeschaut. Was hat eine Motte mit der Bildqualität eines Flat-TVs zu tun? Bei ihr hat Philips die Antwort auf die Frage gefunden, wie störende Reflexionen auf dem Bildschirm optimal vermieden werden können. Die Augen der Motte nehmen nämlich einerseits Licht auf und reflektieren andererseits kaum Licht in die Umgebung. Diese Art von Augen trägt dazu bei, dass eine Motte besser vor Fressfeinden geschützt ist. Das Auge der Motte (englisch: „moth eye“) hat eine samtartige Oberflächenstruktur, die Philips als Vorbild für eine neuartige, extrem reflexionsarme Bildschirm-Oberfläche diente. Die Oberfläche des Displays im 46PFL9706K wird mit einer speziellen Nanostruktur veredelt, dem „Moth-Eye-Filter“. Der Effekt der Moth-Eye-Technologie ist verblüffend: Spiegelungen auf der Bildfläche sind selbst in ausgeschaltetem Zustand kaum sichtbar, das samtige Schwarz wirkt abgrundtief und behält seine Tiefe auch im TV-Betrieb. Dadurch entsteht ein grandioser Kontrast, der sowohl in dunkler als auch in heller Umgebung bestens funktioniert.

Nur eines vermag der Nanostrukturfilter nicht: den recht schmalen Blickwinkel des Philips zu verbreitern; das beste Bild gibt es frontal vor dem TV.

Preis: ab 2500 Euro

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Philips 46PFL9706K

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

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Herbert Bisges
Autor Herbert Bisges
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Datum 09.12.2011, 09:57 Uhr
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