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Kategorie: Fernseher

Einzeltest: Sony KDL-46Z4500


Hot Rod

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Geschwindigkeit ist eine Sucht! Das gilt offenbar nicht nur für Auto-Tuner, sondern seit Neuestem auch für TV-Entwickler. Auf der IFA 2008 angekündigt, ist Sonys rasante 200-Hz-Technik, die eine ungeahnt flüssige Darstellung von Bewegungen erlauben soll, nun bereits erhältlich. Wir haben einmal ein paar schnelle Runden mit dem 46-Zoll-Modell der Z4500-Serie gedreht. Ein Fahrbericht.

Die vom PAL-Standard hinlänglich bekannte Bildwiederholfrequenz von 50 Hz zu erhöhen, ist ja eigentlich ein alter Hut. Bereits unsere längst aussortierten Röhrenfernseher befleißigten sich seit Ende der Achtziger der 100-Hz-Technik, um dastypische Großflächenflimmern der Röhre zu reduzieren. Im letzten Jahr machte dann der Begriff „100 Hz“ im Zusammenhang mit LCD-TVs erneut Furore, allerdings verfolgt man hier mit der Erhöhung der Bildfrequenz ein ganz anderes Ziel, nämlich die Verbesserung der Bewegungsdarstellung. Nun tritt Sony das Gaspedal noch einmal heftig durch und beschleunigt auf satte 200 Sachen. Was das in der Praxis bedeutet, klären wir in diesem Test, mehr zur 200-Hz-Technik lesen Sie auf der nächsten Seite.

Kurve 1: Ausstattung und Bedienung

Natürlich hat der Sony-Fernseher in dieser Preisklasse einiges mehr zu bieten, als lediglich die neue 200-Hz-Technik. Da wären zum Beispiel Full-HD-Auflösung, 3 HDMI-, zwei Scart- und ein YUV-Eingang, die komplette Tunerausstattung für analoges sowie digitales Kabel und DVB-T oder seine Multimedia-Tauglichkeit mit DLNA-Netzwerkzugang und USB-Schnittstelle zu nennen. Damit die zahlreichen Funktionen bedien- und beherrschbar bleiben, stattet Sony auch die Z4500-Serie mit dem mittlerweile vertrauten „XrossMediaBar“-Menü aus, dass man der Playstation3 entlehnt hat. Eine recht große, dafür aber übersichtliche und deutlich beschriftete Fernbedienung erleichtert die Handhabung zusätzlich. Doch kein Testbericht ohne Wunschliste: Etwas schmerzlich vermisst haben wir ein Farbmanagement sowie die Möglichkeit, Bildparameter für jeden Eingang gesondert zu speichern.

Kurve 2: TV-Empfang

Mit seinem Tunerangebot steht der Sony schon einmal gut da, allerdings muss man sich bei der digitalen Seite während des Setups für Antenne (DVB-T) oder Kabel (DVB-C) entscheiden, eine parallele Nutzung beider Empfangsarten ist nicht vorgesehen. Die Bildqualität ist bei allen drei Empfangsarten recht gut – im Rahmen der Möglichkeiten des jeweiligen Signals, versteht sich. Insgesamt erlaubt der 46Z4500 bequemen und unproblematischen TV-Genuss, nicht zuletzt wegen der angemessen flotten Kanalwechsel. Für diesen Einsatzzweck sind die integrierten Lautsprecher auch mehr als ausreichend, für ausgedehnte Filmabende darf es dann aber doch eine zusätzliche Anlage sein.

Preis: um 2800 Euro

Sony KDL-46Z4500

Spitzenklasse


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Autor Olaf Adam
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Datum 25.08.2009, 10:56 Uhr
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