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Kategorie: Fernseher

Einzeltest: Telefunken Style 42 DVB-C/T SP PVR


Eine Legende kehrt zurück

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Telefunken war einmal einer der größten und bekanntesten deutschen Elektronikhersteller, verschwand jedoch Mitte der 90er-Jahre sang- und klanglos von der Bildfläche. Nun kehrt die Marke zurück, und das gleich mit einem Paukenschlag.

Zugegeben, von der Traditionsmarke (siehe Kasten) ist nicht viel mehr als der Name übrig geblieben. Dessen Nutzungsrechte hat nach einigem Hin und Her vor Kurzem die VESTEL Group erworben, die nun wieder TV-Geräte mit dem Namen auf dem hiesigen Markt anbietet. Der türkische Hersteller ist einer der größten Fernseherproduzenten Europas, in dessen hochmodernen Produktionsanlagen so ziemlich jeder Hersteller fertigen lässt, der auf dem Markt Rang und Namen hat. Dementsprechend groß waren also die Erwartungen, als das erste Testgerät der wiederbelebten Marke in den Testräumen von HIFI TEST TV VIDEO eintraf.

Ausstattung und Bedienung

Ein Aha-Effekt stellte sich bereits beim Auspacken ein. Zwar sind weiße Flat-TVs keine wirkliche Seltenheit mehr, aber eben immer noch eine willkommene Abwechslung im hochglanzschwarzen Einerlei des Massenmarkts. Hinzu kommt, dass Telefunken bei der Style-Serie zwar auf teure Materialien und große Modespielereien verzichtet, es vielleicht jedoch gerade deswegen schafft, ein sehr gefälliges und zeitloses Design zu kreieren, an dem man sich sicherlich nicht so schnell satt sieht. Mit gerade einmal 59 mm an der dicksten und nur 32 mm an der dünnsten Stelle ist das Display außerdem äußerst schlank geraten, was ebenfalls zum eleganten Auftritt beiträgt. Übrigens: Wem das vollständig weiße Gehäuse vielleicht doch zu avantgardistisch erscheint, der kann das Gerät auch in Schwarz bekommen, versteht sich. Das 42 Zoll große Full-HD-Panel kann über vier HDMI-Eingänge mit adäquaten Signalen (bis 1080/24p) versorgt werden; Scart (2x), Komponente und VGA stehen ebenfalls zur Verfügung. Was den TV-Empfang angeht, braucht man sich ebenfalls keine Sorgen zu machen, mit je einem Tuner für analoges Kabel, DVB-T und DVB-C (optional) stehen die wichtigsten Alternativen zur Verfügung.

Dafür, dass die anstehenden Signale unabhängig von der Quelle immer für die beste Bildqualität aufbereitet werden, sorgt die hauseigene Bildoptimierung „StarPix“ im Zusammenspiel mit moderner 100-Hz-Technik für perfekte Bewegungsdarstellung. Eine weitere Besonderheit des von uns getesteten Topmodells der Serie verbirgt sich hinter dem Namenszusatz PVR. Das steht nämlich für „Personal Video Recorder“ und bezeichnet eine zusätzliche Funktionalität des seitlichen USB-Anschlusses. Schließt man hier einen USB-Stick oder eine externe Festplatte an, wird der Fernseher zum Festplattenrekorder, der über DVB-T oder DVB-C empfangene Programme aufnehmen kann. Dabei kann man über das EPG Aufnahmen bis zu einer Woche im Voraus planen und programmieren. Selbstredend können über die USB-Buchse aber auch Videos, Musik und Bilder in den mittlerweile üblichen Formaten DiVX, MP3 und JPEG abgespielt werden.

Preis: um 1350 Euro

Telefunken Style 42 DVB-C/T SP PVR

Oberklasse


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Autor Olaf Adam
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Datum 19.08.2009, 10:07 Uhr
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