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Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Audiodata AudioVolver - II


Zur richtigen Zeit

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Die Aachener Firma Audiodata hat sich seit Jahren das Thema „Zeitrichtigkeit“ auf die Fahnen geschrieben. Das über lange Zeit gereifte Know-how trug nicht unmaßgeblich dazu bei, dass der Audiovolver zu dem gemacht werden konnte, was er heute darstellt: Ein Tool zur Optimierung des Lautsprechers sowohl im Frequenz- als auch im Zeitbereich.

Es ist noch gar nicht so lange her. Bei einem Besuch bei Audiodata kamen wir bei Kaff ee und netten Gesprächen gezwungenermaßen auf ein Produkt zu sprechen, das sich so wunderbar anhörte, dass ich ehrlich gesagt zwar von den technischen Eckdaten sehr angetan war, aber mir nicht vorstellen konnte, was das tatsächlich für den Anwender bedeutet. Man erzählte uns von einem schwarzen Kasten, der in die bestehende HiFi-Kette eingefügt und nach hör- und messtechnischer Analyse so konfiguriert wird, dass sowohl Tonalität als auch Zeitverhalten optimal sind. Gut, ein Raum- EQ dachte ich. Wie sich im Laufe des Gesprächs herausstellte, steckt da allerdings doch etwas mehr drin, als man denkt. Wir redeten so intesniv über die Vorzüge dieser Technik, dass wir ganz vergaßen, dass wir den Aufenthaltsraum der Mitarbeiter okkupierten, die zu diesem Zeitpunkt eigentlich ihre Mittagspause abhalten wollten. Ich entschuldige mich dafür ausdrücklich an dieser Stelle, aber die potenziellen Möglichkeiten, die sich mit dem besagten Produkt namens Audiovolver II realisieren lassen, klangen einfach zu verführerisch. Leider konnten wir uns an diesem Tag nicht live und in Farbe davon überzeugen. Das war für uns Grund genug, Peter Schippers, seines Zeichens Geschäftsführer von Audiodata, zu uns in den Verlag einzuladen und uns sein Schätzchen vorzuführen.

Das macht er übrigens bei jedem Kunden. 250 Euro kostet es, wenn man ihn zu sich nach Hause holt. Dafür bekommt man aber einen Service, der vom Einmessen übers Probehören bis zum Optimieren alles beinhaltet. Sollte man sich für den Kauf entscheiden, wird dieser Obolus angerechnet. Dann bekommt man auf der Audiodata-Website auch einen eigene kleine Seite, wo man seine ganz persönlichen Korrekturdaten und Firmwareupdates herunterladen kann. Außerdem ist dort für jeden Kunden eine persönliche Dokumentation hinterlegt, die Schritt für Schritt darlegt, was die Ausgangssituation war und was getan wurde. Und zwar mit kompetenter Begründung von Herrn Schippers höchstpersönlich. Das nenne ich mal Kundennähe! Ich habe nichts bezahlt, das ist halt der Pressevorteil. Einen ordentlichen CD-Player zum Ausprobieren haben wir hier im Verlag ja und der wanderte auch an der Audiovolver. Von dem aus ging‘s an eine vernünftige Vor-Endkombi und Lautsprecher der Kategorie „teuer“. Das klang für sich genommen bereits hervorragend, da wird’s natürlich spannend, ob der schwarze Kasten sich überhaupt bemerkbar machen kann.

Preis: um 5000 Euro

Audiodata AudioVolver - II


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 01.10.2010, 14:44 Uhr
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