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Kategorie: Hifi sonstiges, D/A-Wandler

Systemtest: BelCanto ASC1, BelCanto MPS1


Logische Konsequenz

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Bisher machte man das so: Ein D/A-Wandler besorgt sich das digitale Tonsignal von streamenden Quellgeräten, gibt das Signal in eine Vor/End-Kombi und die veranlasst dann entsprechende Tonsignale für den verbundenen Lautsprecher. Funktioniert, aber es gibt noch andere, konsequentere Mittel. Bel Canto hat sich da mal was überlegt.

Peripherie:


 Apple MacBook Pro, Arch Linux, Music Player Daemon, Cantata 1.2.2
 Apple MacBook Pro, OSX 10.8.2, iTunes 10, Sonic Studio Amarra
 Apple MacBook Pro, Netrunner Linux, MinimServer
 Apple MacBook pro, Windows 7 Home, WiMP HiFi, JPLAY
 Pre-Ject Stream Box DS
 Lautsprecher: Valeur Audio Micropoint 4SE, Klang+Ton „Nada“
 USB-Kabel: Audioquest Diamond DBS
 Digitalkabel: Swiss Cable Reference IC digital S/PDIF Swiss Cable Reference IC digital AES/EBU  


Bel Canto ist noch gar nicht mal so lange auf dem deutschen Markt, allerdings zählt das Unternehmen aus Minneapolis, Minnesota, weltweit schon seit Jahren zu den absoluten Experten des modernen, digitalen HiFi. Meist sieht man recht kompakte, aber extremst leistungsfähige und äußerst hübsch anmutende Wandler und Class-D-Verstärker unter dieser Fahne; mit der mir als einem der ersten Tester überhaupt vorliegenden „Black- Line“ wird preislich und technisch aber mal so was von ernst gemacht. Und innovativ! Auf den allerersten Blick könnte man auf die naheliegende Idee kommen, es handle sich hier um eine normale Vor/ End-Kombi. Klar, da ist eine Verwaltungszentrale, die mit großen roten Buchstaben die gerade gewählte Quelle, die Abtastrate und den Signalpegel darstellt. Und wenn man am (übrigens sahnig und leichtläufig drehenden) Scheibchen auf der Oberseite des ASC1 genannten Dreh- und Angelpunkts der Black-Serie durch die Menüs navigiert, denkt man ja wirklich, einen extrem feist gemachten DAC mit Vorstufe zu bedienen, der ein analoges Signal in zwei Endstufen schiebt. Kann man ja auch so machen. Hier wurde die Sache allerdings ein gutes Stück anders, aber extrem überlegt angegangen. Die beiden Mono-Blöcke sind genau genommen „Mono-Power-DACs“, die pro Seite einen D/A-Wandler und eine mächtige Endstufe verbaut haben und ein digitales Signal beziehen, das der Prozessor gewissenhaft aufbereitet. Also im Endeffekt sind die beiden Verstärkungseinheiten namens MPS1 nicht bloß reine Monoblocks, sie beinhalten auch jeweils ausgewachsene Wandler, irrwitzig feine Clocks und überhaupt alles, was einen höchstwertigen Wandler ausmacht – nur halt inklusive mächtig potentem Verstärker und einer nennenswerten Liste an Vorteilen, die diesen System mit sich bringt. So habe ich das noch nie gesehen, aber wenn man darüber nachdenkt, hat das jede Menge Vorteile und macht absolut Sinn. 

Preis: um 22000 Euro

BelCanto ASC1


-

Preis: um 17000 Euro

BelCanto MPS1


09/2014 - Christian Rechenbach

Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
Kontakt E-Mail
Datum 27.09.2014, 11:57 Uhr
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