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Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Dolry HiFi Stone


Der Stein der Weisen

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Beginnen wir mit einer kleinen Anekdote: Der Fotograf des Hauses ruft an und fragt mich, ob er noch was für die nächste Ausgabe zu fotografieren hätte. Als ich entgegne, dass das Objekt der Begierde bereits auf dem Fototisch läge, hielt er mich für vollends durchgeknallt. Doch er hat‘s einfach nur übersehen.

Das Testobjekt dieses Artikels ist ein kleiner rundlicher Dongle, der in jede Hosentasche passt und absolut unscheinbar wirkt. Doch er hat’s in sich: Er ist dafür da, nahezu jedes Gerät, das Musik über einen 30-Pin-Connector von Apple beziehen kann, Airplay-fähig zu machen. Seine einzige elektrische Verbindung ist besagte Apple-Schnittstelle, über die er die Töne herausgibt und seinen Strom bezieht. Er baut nach dem Start ein eigenen WLAN-Hotspot auf, über den man die Musik streamen kann, lässt sich aber auch schnell in ein bestehendes Drahtlosnetzwerk einbinden. Das geht dank eigener App spielend von der Hand, das schafft wirklich jeder innerhalb kurzer Zeit. Danach ist er ganz einfach Bestandteil des Netzwerks und kann per Airplay von allen im Heimnetz befindlichen iPhones, iPads oder Apple-Computern drahtlos mit Musik versorgt werden. Er nimmt vergnügt auch Apple Lossless und AIFF entgegen und gibt die Daten digital oder analog (je nach Dockingstation) weiter. Die App bringt sogar eigenes Internetradio mit, auch wenn es noch ein bisschen dauern wird, bis deutsche Sender verfügbar sind. Ein weiterer äußerst praktischer Anwendungsfall für den kleinen HiFi- Stein ist das Streaming im Freien. Man stelle sich die vielen portablen iPod- Musikstationen vor, die man durch Aufsetzen des Kleinen dank eigenem Netzwerk überall, sei es im Garten oder im Stadtpark, streamingfähig macht.

Damit sich die Zielgruppe nicht gezwungenermaßen auf Apple-Nutzer beschränken muss wurde, Achtung: ein echter UPnP/DLNA-Renderer implementiert. Richtig, mit dem Dolry am 30-Pin-Connector verwandelt man seine Dockingstation in einen UPnP-streamingfähigen Netzwerkplayer. Auch das finde ich mal richtig heiß. Und wenn man seine Musik über dieses Protokoll schickt, sind sogar Dateien mit bis zu 192 kHz, 24 Bit abspielbar, auch wenn sie natürlich durch den Flaschenhals Apple-Schnittstelle müssen und somit heruntergerechnet werden. Aber wiedergeben kann man sie, das finde ich ganz schön pfiffig! Mit kleinen Smartphone-Apps wie dem PlugPlayer können auch Android- und Windows-Telefone die Streaming-Fähigkeit nutzen und ihre Musikinhalte durch die Luft schicken. Und zu allem Überfluss klingt die durch ihn gestreamte Musik richtig gut, das ist absolut HiFi-fähig. Ich hab ihn liebgewonnen, den kleinen HiFi Stone. Für diesen kleinen Dongle fallen einem immer wieder neue Anwendungen ein und deswegen sollte er eigentlich in keinem modernen Haushalt fehlen, in dem Musik hauptsächlich in Dateiform konsumiert wird.

Fazit

Manchmal sind es die kleinen Dinge des Lebens, nicht? Der HiFi Stone ist in der Tat klein und bereichert das Leben eines streamingwilligen modernen Menschen ungemein.

Preis: um 90 Euro

Dolry HiFi Stone


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Ausstattung & technische Daten 
Kategorie Airplay-Dongle 
Vertrieb Higoto/digital highend., Essen 
Telefon 0201 8325825 
Internet www.higoto.de 
Abmessungen (B x H x T in mm) 0/0/10 
Eingänge 1 x 30-PIN-Connector 
Besonderes Airplay, UPnP/DLNA, Internetradio 
checksum „Manchmal sind es die kleinen Dinge des Lebens, nicht? Der HiFi Stone ist in der Tat klein und bereichert das Leben eines streamingwilligen modernen Menschen ungemein.“ 
Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
Kontakt E-Mail
Datum 13.11.2013, 13:15 Uhr
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