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Kategorie: Hifi & TV Möbel

Einzeltest: D-Box GP Pro-200 RC


Sportgerät

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Vierter, fünfter, sechster, siebter Gang; der Tacho zeigt über 300 km/h. Am Bremspunkt voll in die Eisen, der brutale Ruck reißt einen nach vorne in die Gurte. Runter in den Zweiten, dann mit gefühlvollem Gasfuß durch die Schikane, zwei kurze Schläge bedeuten, dass man die Randsteine genau richtig mitgenutzt hat. Dann wieder voll aufs Gas, der nächsten Kurve entgegen ...

Die wenigsten Menschen wissen aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, in einem Formel-1-Boliden um die letzten Sekundenbruchteile zu kämpfen, in einem Sportwagen vor den Cops zu fliehen oder auf einer Schotterpiste im Höchsttempo um die Kurve zu driften. Doch dank moderner Rennspiel- Simulationen kann man sich diese Erlebnisse zumindest virtuell nach Hause holen. Bei echten Rennspielfans ist dabei die schnöde Steuerung per Gamepad oder Joystick natürlich verpönt, ein Forcefeedback- Lenkrad mit sportlicher Alu-Pedalerie darf es dann bitte schon sein. Und richtig, damit ist das Fahrgefühl am Spiele-PC gleich ein ganzes Stück realistischer und macht deutlich mehr Spaß. Doch das ist nichts, aber auch wirklich gar nichts gegen das Gefühl, wenn man ein solches Lenkrad an einen Schalensitz schraubt und diesen mit Motion- Technologie von D-Box ausstattet!

Ausstattung und Technik


Die verwendete Technik kommt in ähnlicher Form auch in Eventkinos und Vergnügungsparks zum Einsatz und wurde vom Hersteller D-Box speziell für die Anwendung im Home Entertainment adaptiert. Ursprünglich wurde das System vor einigen Jahren für DVD-Filme entwickelt. Spezielle, genau auf das Geschehen im Bild abgestimmte „Motion Codes“ wurden auf CD-ROM ausgeliefert und von einem speziellen Player synchron mit dem Film in Bewegungen umgesetzt. Mittlerweile sind diese Motion Codes auch auf einigen Blu-rays zu finden, insgesamt stehen über 850 kompatible Filme zur Verfügung. Bei Spielen, wo die Bewegungen interaktiv und in Echtzeit erzeugt werden müssen, ist das Verfahren natürlich etwas komplizierter. Für ein gutes Dutzend PC-Titel stehen mittlerweile „Motion Code“-Treiber zur Verfügung. Diese werden gemeinsam mit dem Spiel installiert und geben die ermittelten Bewegungs signale per USB an das sogenannte KAI aus, eine Art Blackbox, welche die drei am Stuhl verbauten Servomotoren entsprechend ansteuert. Diese können ihren maximalen Hub von fast 4 cm so schnell überwinden, dass sie Beschleunigungskräfte bis zu 2 g erzeugen können.

In der Praxis
Zugegeben, ein wenig seltsam mutet es schon an, wenn man das erste Mal den D-Box GP Pro-200 besteigt.

Preis: um 16000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
D-Box GP Pro-200 RC

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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Autor Olaf Adam
Kontakt E-Mail
Datum 14.03.2011, 14:24 Uhr
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