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Kategorie: Kopfhörer Hifi

Einzeltest: Kenwood KH-KR900


Formel 1

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Kenwood hat auf dem Gebiet hochwertiger Musikwiedergabe eine lange Tradition. In der großen Zeit des HiFi – oder eigentlich Zeit des großen HiFi – den 1970–2000er-Jahren, gehörten besonders die Verstärker und Tapedecks, aber auch die CD-Player von Kenwood zu den angesagten Geräten. Heute, in der Zeit des kleinen HiFi, präsentiert die japanische Marke eine Reihe neuer Kopfhörer. Der KH-KR900 ist das Spitzenmodell des brandneuen Line-ups.

Nicht, dass der japanische Konzern untätig gewesen wäre. Nur hat man in der Zwischenzeit den Fokus auf andere Geschäftsfelder gelegt, zum Beispiel Car-HiFi. Offensichtlich ist das keine schlechte Voraussetzung für den Einstieg in den Kopfhörer Markt. Kenwood wäre nicht der erste Hersteller, der sein auf dem Gebiet des Car-HiFi gewonnenes Know-how erfolgreich bei der Entwicklung von Kopfhörern einsetzt. Hier hat man mit einigen ähnlich gelagerten technischen Herausforderungen zu tun – etwa dem begrenzten Raum zum Einbau der Technik, dem Kampf gegen Nebengeräusche, die erforderliche Robustheit gegen Vibrationen, Hitze, Kälte etc. Auch einen weiteren Bezug zur automobilen Welt gibt es bei Kenwood: Eine Unternehmenssparte des Konzerns beschäftigt sich mit Funktechnik und Kenwood rüstet seit Jahren verschiedene Teams der Formel 1 mit Fahrer-Kommunikationssystemen aus. Wer regelmäßig Formel 1 guckt, kennt deshalb den Anblick von Kopfhörern, auf denen der Firmenschriftzug prangt. 

Ausstattung


Mit den schweren Headsets der Männer in der Boxengasse hat der Kenwood KH-KR900 erst einmal wenig zu tun. Allein sein Aussehen macht klar, dass der On-Ear kein auf maximale Geräuschisolierung und Sprachverständigung getrimmtes Stück Technik ist. Auch wenn er für einen On-Ear-Kopfhörer vergleichsweise groß ist, hat er überhaupt nichts von der an einen Gehörschutz erinnernden Ästhetik der Motorsport-Headsets. Er sieht sehr elegant aus. Materialien und Verarbeitung machen einen gediegenen Eindruck, hier herrscht sauber verarbeiteter Kunststoff vor. An entscheidenden Stellen, etwa beim Kopfbügel, kommt auch Edelstahl zum Einsatz. Als Headset zum Telefonieren kann man den Kenwood KH-KR900 natürlich auch verwenden, bevorzugt am Smartphone. Dazu ist in das abnehmbare Anschlusskabel eine Ein-Knopf-Fernbedienung samt Mikro installiert. Damit ist klar, dass der Kenwood für den mobilen Einsatz konzipiert ist. Mit einer Impedanz von 32 Ohm kann er problemlos an üblichen Smartphones betrieben werden. Technisch setzt der KH-KR900 auf Treiber mit 40-Millimeter- Membranen, die im Bass durch vier unterschiedlich abgestimmte Bassreflexleitungen unterstützt werden. „Quad Duct Engine“ nennt Kenwood die Technologie. 

Preis: um 150 Euro

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Kenwood KH-KR900

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 08.09.2015, 14:56 Uhr
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