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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Ascendo D7


Versteckte Werte

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Geradlinigkeit ist eine schöne Sache – findet auch Stefan Köpf von  Ascendo, der seit Jahren optisch klare und unaufgeregte Lautsprecher baut.  Dass die es aber in sich haben – und das im wahrsten Sinne  des Wortes – zeigt uns die neue D7

„Eigentlich eine ganz einfache Kiste“, mag man sich denken, wenn man nach dem Auspacken sinnierend vor der D7 steht. Eine gut einen Meter hohe Standbox, kaum breiter als das einzige Chassis auf der Front, dafür mit ordentlich Bautiefe. Dezente Designelemente lockern das Bild der strengen Form etwas auf: So sind die Kanten alle etwas verrundet, die Schallwand ganz leicht nach hinten geneigt. Zudem steht die D7 auf Aluminium-Auslegern mit entsprechenden Standfüßen – auch das lockert das Aussehen auf. Optional bietet man eine Art „Doppeldeckerkonstruktion“ an – eine Metallbasis, auf der die Lautsprecher noch einmal mittels Finite-Elemente-Ceraballs entkoppelt stehen. Das funktioniert und sieht in meinen Augen doch etwas eleganter aus als der quaderförmige Unterbau der C-Serie. Perfekt ist die Oberflächenqualität mit insgesamt 12 Lackschichten, die in Handarbeit mit Zwischenpolitur aufgetragen werden – richtig, der berühmte „Klavierlack“, der hier den Namen auch wirklich verdient. Die klare Linie von Ascendo setzt sich auch bei der Farbauswahl fort – ab Werk bietet man die D7 in Schwarz oder Weiß an. Das ist nur konsequent und passt zur klaren Formensprache. Die D7 wirkt auf den ersten Blick etwas zu groß für das einsame Koxialchassis auf der Front. Selbiges gilt für das Reflexrohr, das an der Mündung fast schon den gleichen Durchmesser aufweist wie der Koax.

Nun: Wie uns die Erfahrung lehrt, haben die etwas größeren Ascendo-Lautsprecher noch etwas in petto, was die Tieftonwiedergabe angeht. In unserem Falle sind das zwei versteckte Scan-Speak-Tieftöner, die im Inneren der D7 in einer Bandpasskonstruktion arbeiten, oder, wie es der Erbauer nennt mit der SASB-MKII-Doppel-Bass-Technologie. Das bedeutet, dass zusätzlich zu der Kammer, in der der Koax seine Arbeit verrichtet, noch zwei weitere Gehäuseabteile vorhanden sind, nämlich eine große geschlossene untere Kammer, in deren Deckel die beiden Bässe eingebaut sind. Darüber gibt es ein weiteres Gehäuse, dessen Reflexöffnung wir vorne in der Schallwand sehen. Eine solche Konstruktion hat einen fest definierten Einsatzbereich, der durch die Parameter der Treiber, die Volumina der beiden Kammern und natürlich durch die Dimensionierung des Refl exrohrs festgelegt ist. Bei Bandpassgehäuse gibt es nicht nur eine untere, sonder auch eine obere Grenzfrequenz des Wirkungsbereichs, weswegen die Treiber bei geschickter Auslegung kaum noch elektrisch gefi ltert werden müssen. Bei der Abstimmung der Frequenzweiche legt Stefan Köpf großen Wert darauf, dass sich die Einbauresonanzfrequenzen der Chassis so miteinander verbinden lassen, dass in der Summe ein sehr linearer Impedanz- und Phasenverlauf herauskommt – wie der spätere Hörtest beweist, ist dieses Ziel bravourös erreicht worden.

Preis: um 6800 Euro

Ascendo D7


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 05.02.2016, 14:59 Uhr
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