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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Ceratec Effeqt mk III


Rauschgoldengel

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„Klangqualität trifft Design“ – so die Firmenphilosophie des Bremer Lautsprecher-Herstellers Ceratec. Neu im Programm ist die verbesserte Version der bewährten Standbox Effeqt mk III. Passend zur Weihnachtszeit haben wir das „golden- strahlende“ Sondermodell aus poliertem Messing zum Test geordert.

Man muss wohl schon aus einer Hansestadt kommen und dem Schiffsbau nahestehen, um einen Lautsprecher mit einer Oberfläche aus hochpoliertem Messing zu bauen. Unser Testmuster der Ceratec Effeqt mk III strahlt tatsächlich wie die Beschläge einer exklusiven Segeljacht, fast könnte man meinen, die Oberfläche sei echtes Gold. Das passt sicher prima zu ausgefallenen Wohnungseinrichtungen, besonders wenn rotbraune Holzfarbtöne überwiegen. Für den dezenteren Geschmack ist die Effeqt mk III auch in mattem Aluminium- Outfit oder Hochglanzschwarz erhältlich. Je nach Farbausführung kostet ein Paar Effeqt mk III zwischen 1.300 und 1.850 Euro, in der handpolierten Messingversion werden rund 2.500 Euro fällig.

Effeqt mk III


Tatsächlich liegen die Wurzeln von Ceratec in der Hansestadt Bremen; dort wird das Lautsprecherprogramm entwickelt und größtenteils von Hand gefertigt. Unser Testmuster der Effeqt mk III ist ein bewährtes Lautsprecher-Designkonzept, welches in der nun dritten Version technisch komplett überarbeitet wurde. Basis der rund 1,25 Meter hohen Standbox ist weiterhin ein massives Aluminium-Strangussprofil, welches dank seinen typischen Rillen extrem stabil und resonanzarm ist und dabei sehr edel aussieht. Alle Lautsprecher-Chassis wurden bei der Effeqt mk III in eine eingeklebte MDF-Schallwand eingebaut, was die bereits geringen Resonanzeigenschaften des Gehäuse nochmals verringert. Um eventuelle Reflexionen an der Schallwand zu unterdrücken, wurde diese komplett mit einem dämpfenden Schaumstoff überzogen. Da nur gut 10 Zentimeter Platz in der Schallwand zur Verfügung stehen, haben die Ceratec-Entwickler auf ein Bassreflexprinzip mit zwei kräftigen 4-Zoll-Treibern vom Hersteller Perless gesetzt. Speziell für das geringe Gehäusevolumen wurden die Chassis-Parameter der Tiefmitteltöner angepasst und für extra-starken Antrieb einen Doppelmagnet verbaut. Um einen qualitativ angemessenen Hochton kümmert sich ein 30-mm-Kalotten-Hochtöner von Wavecore; ein hochwertiger Treiber, der uns auch von diversen audiophilen Lautsprechern anderer Hersteller bekannt ist. Als Fuß des schlanken, nur etwa 13 x 13 cm im Querschnitt messenden Lautsprechers, dient eine schwere, runde Platte aus Sicherheitsglas. Diese nimmt vier Metallspikes für den sicheren Stand auf und beherbergt zudem das Anschlussfeld für die Lautsprecherkabel. Die Klemmen des Terminals sind kräftig ausgelegt, vergoldet und geben auch großen Leiterquerschnitten perfekten Halt. Für die Verkabelung muss die Effeqt mk III allerdings kurzfristig flach hingelegt werden, um an die Klemmen zu kommen. Neben dem Einsatz neuer Chassis in der überarbeiteten Version der Effeqt mk III wurde an der Frequenzweiche und der Position der Chassis in der Schallwand gefeilt und optimiert. Ziel der Maßnahmen war es, einen absolut highfidelen Lautsprecher zu bauen, der sich gleichzeitig dank ästhetischer Formen und Materialien perfekt in Wohnräume einfügen kann.

Preis: um 1300 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Ceratec Effeqt mk III

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Michael Voigt
Autor Michael Voigt
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Datum 15.03.2012, 11:48 Uhr
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