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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Hornfabrik Eder Famulus II


Gute Reflexe

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Die Hornfabrik Eder ist uns in den letzten Jahren schon ein bisschen  ans Herz gewachsen, arbeiten hier doch Profis mit viel Herzblut an  ihrer Mission Hornlautsprecher – und das, man höre und staune, für  den „normalen“ Kunden wie auch für den Selbstbauer

Und so basiert auch unser diesjähriges Testmodell „Famulus II“ auf einem unter dem gleichen Namen angebotenen Bausatz, bei dem der geneigte Kunde zwischen verschiedenen Bassbestückungen wählen kann. Die Weiterentwicklung für das Fertigboxensegment ist dagegen auf die hier vorgestellte Form festgelegt, wobei den Kundenwünschen in Sachen Farbgebung und Finish weitestgehend entsprochen werden kann. Zentrales Element und nicht zu übersehen: Das 45 Zentimeter durchmessende Horn, dass der Famulus buchstäblich die Krone aufsetzt. Ganz neu dabei: Das Horn besteht aus Massivholz, nicht wie bisher aus Multiplex – eine Tatsache, die nicht nur die Beschaffung des Baumaterials beliebig schwierig macht, sondern auch die Bearbeitungszeit in die Länge zieht. Zunächst einmal muss langjährig trocken gelagertes Holz gefunden werden. Dann wird das Material in der Klimakammer weiter eingelagert, danach sorgfältig verleimt und gefräst, geölt und gewachst. Anschließend gibt es noch einmal eine Karenzzeit von mindestens einem Monat, während der das Horn auf Spannungsrisse und Verzug geprüft wird. Erst dann wird es für den Endkunden freigegeben – wie man sieht, eine aufwendige Angelegenheit.

Dieses große Hochtonhorn wird auf den Rest der Box aufgesetzt und auf den Hörplatz eingewinkelt – nein, nicht horizontal, sondern vertikal und im Versatz zu den anderen beiden Treibern – es ist eben doch weit über Ohrhöhe montiert und die Summenbildung am Hörplatz soll ja auch stimmen. Dieses Feintuning ist übrigens im Preis der Famulus, wie bei jeder Box der Hornfabrik, enthalten: Alle Lautsprecher werden persönlich vom Chef angeliefert, aufgebaut und justiert, bis er guten Gewissens wieder abreisen kann. Das ist übrigens im Falle der Famulus extrem schnell erledigt gewesen. Während wir mit den größeren, reinen Hornlautsprechern immer eine ganz Weile in unserem Hörraum gebraucht hatten, bis sie auf den Punkt spielten, war bei der Famulus II lediglich ein bisschen Feintuning und Pegelabstimmung nötig, bis sie klanglich da war, wo wir sie haben wollten. Das liegt wohl zum einen an der Bassreflexkonstruktion, die mit unserem Hörraum besser interagiert als ein Horn, zum anderen am Kalottenhochtöner, der ein wesentlich homogeneres Bündelungsverhalten aufweist als beispielsweise ein PA-Ringradiator. Der Tieftöner wird speziell nach den Vorgaben der Hornfabrik gefertigt und besitzt einen ordentlich dimensionierten Antrieb. Eine leichte, charakteristisch weiße Membran übernimmt den Bereich vom Bass bis in den unteren Mitteltonbereich.

Preis: um 15200 Euro

Hornfabrik Eder Famulus II


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 07.07.2016, 15:00 Uhr
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