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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: JaWil Audio Mini Bragi


Auf den zweiten Blick

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Eine ganz klassische Standbox, wie es scheint. Zwei Wege, verpackt in ein elegantes Gehäuse mit farblich abgesetzter Front. Nach den ersten Klangeindrücken ist man geneigt, die Mini Bragi noch einmal neu zu betrachten

JaWil Audio – kennen Sie nicht? Das sei Ihnen verziehen, handelt es sich doch immer noch um einen recht jungen Hersteller auf dem vielfältigen HiFi-Markt, der aber auf der soliden Grundlage eines mittelständischen Unternehmens operiert, das die nötige materielle Unterfütterung in Form von Kapitalausstattung, Knowhow und Maschinenpark bietet.Ich selbst hatte vor kurzer Zeit das Glück, die Bragi 2 – Bragi nach dem germanischen Gott des Gesangs – zu testen, den bereits zweiten Hornlautsprecher der Firma. Die mächtige Box offenbarte sich dabei als echter Allrounder, der nur mit Unterstützung eines rückseitigen Hochtöners eine perfekte Synthese aus der Faszination eines großen Breitbänders im Horn und der Ausgewogenheit eines modernen Lautsprechers schafft.Und dennoch wollte der Konstrukteur noch etwas Neues schaffen, zum einen, um das Sortiment noch etwas weiter nach unten abzurunden, zum anderen, um den am Breitbandprinzip zweifelnden Kunden eine Alternative zu bieten. So ist die Mini Bragi entstanden, eine auf den ersten Blick recht konservative Standbox, allerdings eine, deren Wände fast völlig aus Schiefer bestehen. So erklärt sich auch das Gewicht von 55 Kilogramm pro Stück, das fast an das der deutlich wuchtigeren Bragi 2 herankommt, die aber nur teilweise aus Stein besteht.

Warum dieses Material? Nun, wäre es nicht so unhandlich und schwer zu verarbeiten, dann würden wahrscheinlich die meisten Lautsprecher aus Schiefer gebaut, beruhigt er doch wie kein zweiter Werkstoff die Gehäuseschwingungen – Schalldurchtritt durch die Wände ist ebenfalls kein Thema mehr.JaWil haben dem extrem sauber geklebten Schiefergehäuse eine gefällige Form verordnet – die Kanten sind auf einer leistungsfähigen CNC-Fräse stufig angefast worden, um Kantenreflexionen zu vermeiden. Nur die Schallwand, die in ihrer abgestuften Neigung etwas an die Audioplan Konzert erinnert, besteht aus MDF und kann nach Kundenwunsch in jeder RAL-Farbe lackiert werden. Die Chassis- Bestückung wirkt für eine Box dieser Größe recht bescheiden: Die Hochton-Kalotte ist immerhin ein absoluter Klassiker – die legendäre Audax-34-Millimeter-Kalotte aus zahlreichen erfolgreichen Boxenkonzepten. Den Tief- und Mitteltonbereich beackert ein unscheinbares kleines Chassis aus deutscher Fertigung, das sehr gut gemacht ist, aber nicht gerade nach ausgedehnten Tiefbassausflügen aussieht. Nun – auch da kann man sich behelfen – die Mini Bragi ist nämlich mitnichten eine normale Box. Auch in der schlanken Säule verbirgt sich ein klassischer parabolischer Hornverlauf, nur die Mündung des Horns hat man optisch aus dem Rennen genommen und an die Unterseite verbannt.

Preis: um 3800 Euro

JaWil Audio Mini Bragi


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 15.10.2013, 10:56 Uhr
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