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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Kef iQ 10

Kef iQ 10

Kef iQ 10 - KEF iQ 10

Seit beinahe 20 Jahren baut der britische Hersteller KEF jetzt schon Lautsprecher mit den „Uni-Q“ genannten Koaxialchassis. In unserem Test darf sich das kleinste Modell aus der iQ-Serie beweisen. Mit an Bord: Natürlich das Uni-Q-Chassis in der aktuellsten Evolutionsstufe.

Ausstattung

Die elegant geschwungenen Gehäuse der iQ 10 werden aus MDF gefertigt und sind innen mit Holzaussteifungen versehen. So werden auf den Klang schädlich wirkende Resonanzen vermindert und interne stehende Wellen nahezu beseitigt. Die Uni-Q-Chassis sowie die Bassreflexrohre sitzen oberflächenbündig in den in Esche schwarz, Apfel dunkel und Nussbaum- Holzdekor erhältlichen Lautsprechern. Gekapselte Biwiringterminals mit soliden Kabelbrücken zieren den Rücken der iQ 10; schön dass KEF hier nicht an der falschen Stelle spart. Auch bei den Uni-Q-Chassis wurde der Rotstift nicht angesetzt: Vor den elliptisch ausgeformten Aluminiumkalotten im 19-mm-Format sitzen neuerdings „Tangerine-Waveguides“, die den Frequenzgang etwas glätten und den Schall besser im Raum verteilen. Die 130-mm-Tieftöner haben steife Druckgusskörbe, sind magnetisch geschirmt und können dank Langhubsicken ihre Kompositmembranen weit auslenken.

Klang

Die hübschen iQ 10 beweisen im Hörraum, dass sich die lange Evolution wirklich gelohnt hat. Auf den passenden Standfüßen begeistert die KEF-Konstruktion mit einer exzellenten Räumlichkeit, die auf der breit gebauten Bühne viel Platz für die fast greifbar wirkenden Akteure bietet. Aus dem kleinen Gehäusevolumen holt der KEF-Speaker erstaunlich viel Bass heraus. Der ist klar konturiert und so straff, dass die iQ 10 auch in Wandnähe platziert werden können, ohne an Tieftonqualität zu verlieren. Zu dem präzisen Bass gesellt sich ein ausgewogener Mitteltonbereich, der im Vergleich zu den Vorgängern deutlich hinzugewonnen hat. Oben herum spielen die KEFs quirlig mit viel Liebe zum Detail. Die kleinen Lautsprecher sind erstaunlich pegelfest und wirken erst bei sehr hohen Lautstärken ein wenig angestrengt.

Labor

Insgesamt ausgewogen mit sehr gutem Rundstrahlverhalten. Schmalbandige Senke bei 800 Hertz und leichte Betonung bei etwa 15.000 Hertz.

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Jochen Schmitt
Testredaktion HIFI TEST TV VIDEO

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