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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Manger z1


Sternstunden

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Zerobox? Das war einmal. Mit dem Erscheinen der z1 hat Daniela Manger auch den letzten Klassiker in ihrer Produktpalette durch ein aktualisiertes Modell ersetzt

Ja, genau, sie heißt Zerobox 109. Das kompakte Zweiwegemodell von Manger, über viele Jahre beliebt und erfolgreich und auch bei mir in bester Erinnerung geblieben. Alle Fans des Konzeptes dürfen beruhigt sein: Die neue z1 hat alles, was auch den Vorgänger ausgemacht hat. Und noch ein bisschen mehr. Nun gibt’s ja Zweiwegelautsprecher wie den sprichwörtlichen Sand am Meer, was genau ist den nun diesem hier anders? In erster Linie der Einsatz des von Josef W. Manger vor vielen Jahren erdachten und über lange Zeit perfektionierten Schallwandlers, der mittlerweile untrennbar mit seinem Namen verbunden ist. Manger war und ist überzeugter Verfechter einer kompromisslosen Impulswiedergabe bei Lautsprechern und erdachte einen Lautsprecher, der diesem Ideal so nahe wie möglich kommen soll. Die auch in dieser Box eingesetzte charakteristische runde Scheibe mit dem auffälligen sternförmigen Dämpfer stellt einen sogenannten Biegewellenwandler dar, bei dem die Schallabstrahlung etwas anders funktioniert als bei klassischen Treibern: Hier ist einmal nicht das bedingungslos kolbenförmige Schwingen der Membran oberstes Gebot. Die Manger- Membran ist nicht wie üblich steif; bei ihr schwingen, je nach Frequenz, unterschiedliche Teilbereiche. Bei tiefen Tönen strahlt eine große Fläche den Schall ab, zu höheren Frequenzen hin eine immer kleinere.

Daraus resultiert das exzellente Impulsverhalten des Manger-Schallwandlers: Bei hohen Frequenzen ist die anzutreibende Masse minimal. All das passiert natürlich konzentrisch, so dass alle Bedingungen für einen leistungsfähigen Breitbänder erfüllt sind. Manger spezifiziert den Treiber tatsächlich bereits ab 80 Hertz und in der Tat hat es in der Vergangenheit Lautsprecher gegeben, die den Wandler Fullrange betreiben. Das geht, stresst die Konstruktion aber doch ziemlich. Deutlich sinnvoller aufgehoben ist das gute Stück in einer Zweiwegekonstruktion mit Bassergänzung. Alle Lautsprecherboxen aus dem Hause Manger folgen diesem Prinzip. Teils aktiv sowohl fürs Studio als auch fürs Wohnzimmer, teils nach alter Väter Sitte passiv. Die z1 ist das passive Einstiegsmodell und kostet ab 6.400 pro Paar. Dafür gibt’s eine Schleiflackoberfläche in praktisch beliebigen RAL-Farbtönen, auch in dem hübschen Graublau unseres Testpärchens. Die z1 eine Kompaktbox zu nennen trifft den Kern der Sache eigentlich nicht. Das ist eine ziemlich voluminöse und mit 26 Kilogramm außerdem ziemlich schwere Angelegenheit. Wenn man sich mal die Standbox p1 genauer ansieht, stellt man fest, dass es hier durchaus große konstruktive Ähnlichkeiten gibt: Jene ist nämlich nur zwei Kilogramm schwerer, baut aber nur gut 20 Zentimeter tief (die z1 knapp 37 Zentimeter).

Preis: um 6400 Euro

Manger z1


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 21.07.2015, 10:03 Uhr
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