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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: newtronics Union Pacific Manhattan


Freie Fahrt voraus

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Sie trägt einen großen Namen: Union Pacific Manhattan. Seit den Achtzigern eine Legende in der Lautsprecherwelt, lässt Newtronics den Nimbus Union Pacific nun mit einem neuen Flaggschiff wieder aufleben

Peripherie:

– Vorverstärker: Malvalve Preamp Three Line – Endverstärker: KLANG+TON SymAsym -CD-Spieler: Vitus Audio SCD-010 Schon fast vier Jahrzehnte kann sich der Siegener Lautsprecherhersteller Newtronics am Markt behaupten, und das, obwohl der Gründer und Querdenker Harald Hecken sich über all die Jahre konsequent am eigenen Stil orientiert und nicht um kurzfristige Marktströmungen geschert hat. Wenn nun ein neues Flaggschiff ins Haus steht, gilt es aufzuhorchen, denn diesen Titel verleiht das quirlige Mastermind nicht irgendeiner Box. Zudem trägt der Name Union Pacific die Last der Geschichte auf den Schultern. 1983 brachte Newtronics die erste Union Pacific auf den Markt, die von der Presse begeistert aufgenommen wurde. Diese Box feierte bis in die Neunziger hinein in zahlreichen Varianten Erfolge. Nun gilt es, den exzellenten Ruf des Klassikers erneut zu verteidigen. Die, die sich anschickt, Selbiges zu tun und gleichzeitg das neue Flaggschiff im Produktportfolio von Newtronics zu sein, trägt den Namenszusatz Manhattan. Auch sie verfolgt konsequent die Grundsätze, denen Harald Hecken seit der Gründung von Newtronics treu geblieben ist: Transmissionline, sparsame Frequenzweiche, hohe Empfindlichkeit und vor allem: viel Spaß! Musikalität ist beim Siegener das oberste Gebot, gepflegte Langeweile kommt ihm bei keinem Produkt in die Tüte.

Den Weg dorthin beschreitet Newtronics zuallererst über gute Chassisqualität. Die ist im Haus oberstes Gebot, denn an die Treiber werden deutlich höhere Anforderungen gestellt als bei anderen Lautsprechern. Die Manhattan setzt nämlich ausschließlich auf Filter erster Ordnung. Diese gelten als besonders klangschonend, weil sie die bei passiven Weichen unvermeidlichen Phasendrehungen minimieren. Andererseits sind die Überlappungsbereiche der einzelnen Wege besonders groß, was für die beteiligten Chassis heißt, über einen weiten Frequenzbereich optimal arbeiten zu müssen. Im Tiefton kommt ein Pärchen hochbelastbarer 25-cm-Bässe mit Papiermembran zum Einsatz. Diese spielen rückseitig in eine über 2 Meter lange Transmissionline, auch kurz TML genannt. Die Umwegleitung verstärkt dank der Anregung der Luftsäule im Tiefton die unteren Frequenzen und ist für ihren besonders flüssigen, rollenden Klangcharakter bekannt. Allzu sehr wollte Harald Hecken die Maße der Manhattan aber nicht ausufern lassen, zudem benötigte die TML keinen großen Querschnitt. Daher „spannte“er die Schallwand um die Tieftöner herum und beließ den Korpus bei 22 cm Außenbreite. Oberhalb des Bassduos sitzen Mittel- und Hochtöner.

Preis: um 14800 Euro

newtronics Union Pacific Manhattan


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Autor Christian Gather
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Datum 05.01.2010, 10:53 Uhr
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