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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Quadral Amun-X


Kraft aus dem Inneren

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Produkte wie die Titan, Vulkan oder Wotan genießen einen beinahe schon legendären Ruf und wurden zu Inbegriffen für Lautsprecher der Spitzenklasse. Quadral präsentiert nun den besonders eleganten Standlautsprecher Amun X, der alte Tugenden und neueste Technologien miteinander verknüpft.

Quadral baut Lautsprecher und damit basta! Die Fokusierung auf das Wesentliche ermöglicht es den Hannoveranern, sich ganz auf das Design zu konzentrieren. Und zwar ganzheitlich, denn neben zeitlos eleganten Lautsprechergehäusen enwtickelt Quadral auch eigene Technologien wie Druckkammer-Reflexgehäuse, Altima-Membranen oder die Ricom-M-Hochtöner. Dadurch gelingt es immer wieder, neue Standards im Lautsprecherbau zu setzen und HiFi-Fans weltweit über Jahre hinweg zu begeistern. Der neue Standlautsprecher Amun X basiert im Wesentlichen auf den bewährten Technologien aus Quadrals Aurum-Serie. Auf den ersten Blick scheint der schlanke Lautsprecher eine Zweiwege-Bassreflexkonstruktion zu sein. Allerdings ist das Gehäuse für einen Lautsprecher mit 135-mm-Chassis etwas zu groß geraten – ebenso das Bassreflexrohr. Ein genauer Blick zeigt, dass es sich bei der Amun X um eine waschechte Dreiwege-Box handelt, bei der sich der Tieftöner den Blicken des Betrachters entzieht. Quadral setzt bei diesem Lautsprecher auf das „Bandpass-Prinzip”, bei dem ein im Inneren des Gehäuses montierter Treiber für die Bassreproduktion zuständig ist.

Ausstattung und Technik


Diese Konstruktion ist ziemlich komplex, und es bedarf geübter Entwicklerhand und PC-gestützer Berechnungen, um das System in den Griff zu bekommen. Bandpässe arbeiten nämlich nur über einen sehr schmalen Frequenzbereich und bieten sich dank ihres steilen Frequenzabfalls insbesondere für Subwoofer an. Im Prinzip handelt es sich bei der Amun X also um einen Zweiwege-Lautsprecher mit integriertem Subwoofer. Von etwa 50 bis etwa 150 Hertz ist der 180-mm-Langhubtreiber im Einsatz, darüber übernehmen ein 135-mm-Tiefmitteltöner und der schon erwähnte Ringstrahlhochtöner „Ricom M” das Ruder. Tief- und Mitteltöner setzen auf Aluminium als Membranmaterial, der Hochtöner auf leichtes und festes Titan. Verlustarme Frequenzweichenbauteile weisen den Treibern exakte Arbeitsbereiche zu; der Hochtöner darf ab 2.600 Hertz bis deutlich über die Hörgrenze hinaus aufspielen. Die in Graphit für 899 Euro oder Hochglanz schwarz für 999 Euro erhältlichen Lautsprecher (Stückpreise) bringen es pro Gehäuse auf satte 22 Kilogramm. Woher das Gewicht kommt? Nun, die eingesetzten Chassis benötigen getrennte Gehäuseabteile im Inneren und somit muss Quadral einiges an Holz verbauen. Die sich nach vorn verjüngenden Gehäuse mit 19 mm Wandstärke sind dadurch ausgesprochen steif und sehr resonanzarm. Standesgemäß finden sich an der Quadral Amun X stabile Lautsprecherterminals für den Biwiring- oder Biampingbetrieb.

Preis: um 2000 Euro

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Quadral Amun-X

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 30.08.2012, 09:14 Uhr
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