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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Wharfedale Diamond 240


Let the good times roll

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Dem Namen Wharfedale darf man ruhig etwas ehrfürchtig gegenüberstehen – das britische HiFi-Urgestein wurde immerhin schon 1932 gegründet und hat seitdem kontinuierlich HiFi-Geschichte geschrieben.

Auch wenn man es den neuen Wharfedale- Diamond-Lautsprechern nicht auf den ersten Blick ansieht: Auch sie tragen in sich die  Gene einer der innovativsten und interessantesten Lautsprecherfirmen Englands. Mehrwege- Lautsprecher wurden hier zuerst entwickelt,  genauso wie  Antriebe mit Ferritmagnet oder  sandgefüllte Gehäusewände zur  Vermeidung  von Resonanzen.  Heutzutage geht der Fortschritt in Sachen Lautsprecherbau nicht mehr ganz so rasant voran  . die weißen Flecken auf der Landkarte sind  langsam alle verschwunden.  Was man aber in einer Zeit, in denen gutes HiFi  meistens richtig viel Geld kostet, immer noch  machen kann: gute und ausgeschlafene Produkte für kleines Geld anbieten.  Und hier schlägt die Stunde der Wharfedale  Diamond 240: Für gerade einmal 1.000 Euro  pro Paar gibt es hier eine ausgewachsene  Standbox. Das Gehäuse gibt es entweder weiß  lackiert oder in drei unterschiedlichen Holzdekoren . hier sollte sich für jeden Geschmack  oder Einrichtungsstil etwas finden lassen.  Ausgestattet ist die 240 mit zwei Bässen, einem Mitteltöner und einem sehr  interessanten  Hochtöner.

Dieser sieht aus wie die ganz klassischen Konushochtöner früherer Boxenbauherrlichkeit, ist aber ganz anders aufgebaut:  Was aussieht wie der Konus eines viel größeren Lautsprecherchassis, ist in Wahrheit eine  normale Gewebekalotte mit Waveguide . eine  Schallführung, die das  Abstrahlverhalten des  Hochtöners reguliert, ihm zu mehr Pegel und  damit mehr Belastbarkeit an der unteren Grenze seines Einsatzbereichs verhilft. Ein kleiner  Tipp übrigens zum Hochtöner: Sparen Sie sich  das aufsteckbare Bespanngitter vor dem Treiber . das Abstrahlverhalten ist ohne viel gleichmäßiger.  Als Mitteltöner fungiert ein echtes  Konusschassis, das die Frequenzen zwischen  470 und 2700 Hertz überträgt. Die 11-Zentimeter-Membran besteht aus einem hochfesten  Kevlar-Geflecht . damit ist sie in ihrem Übertragungsbereich komplett unempfindlich gegen  Resonanzen und sorgt für eine lineare Wiedergabe der ihr anvertrauten Signale. Unter dem  Mitteltöner sorgen zwei 130-Millimeter-Bässe  für eine profunde  Tieftonwiedergabe.  Auch  sie haben einen stabilen Kevlar-Konus.  Auf  den ersten Blick mag man die Diamond 240  für eine geschlossene Box halten .

Preis: um 999 Euro

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Wharfedale Diamond 240

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 23.06.2015, 14:57 Uhr
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