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Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: Jamo S626 HCS3


Weniger ist mehr

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Heimkinofans wollen Spaß in ihrer „Hütte“ und sind bereit, dafür einigen Aufwand zu betreiben. Manchmal jedoch fehlt der Platz, um einen externen Aktiv-Subwoofer aufstellen zu können. Jamos pfiffiges Komplettset S 626 HCS 3 zeigt, wie es auch ohne geht.

Das 5.0-Heimkinosystem verzichtet auf einen separaten Subwoofer und bringt dennoch alles mit, was für packenden Filmklang nötig ist. Die Bassarbeit wird von zwei Tieftönern übernommen, die seitlich in den schlanken Hauptlautsprechern eingebaut sind. So gelingt es Jamo, sehr ansprechend gestaltete Lautsprecher zu schaffen, die harmonisch in Wohnräume zu integrieren sind und die dennoch für den nötigen Schub in den unteren Frequenzlagen sorgen können. 

Technik


Für die erstaunlich geringe Summe von offiziell 850 Euro packt der dänische Hersteller Jamo fünf Lautsprecher in einen großen Karton, den man möglichst zu zweit in Empfang nehmen sollte. Der Inhalt bringt nämlich über 65 Kilogramm auf die Waage. Beim Auspacken kommen dann zwei schlanke Standsäulen namens S 626 zum Vorschein, die mit je 23 Kilogramm den Löwenanteil am hohen Gewicht haben. Zum Mehrkanalsystem komplettiert werden sie durch den Center S 62 CEN und die beiden Regallautsprecher S 622. Das Jamo-5.0-Set ist in den drei Designvarianten Esche schwarz, Esche weiß und Apfel dunkel erhältlich. Wie vom dänischen Lautsprecherspezialisten zu erwarten, ist die Verarbeitung des Systems auf einem sehr hohen Niveau, die gut gemachten Dekorfolien werden manche Betrachter sogar für echtes Holzfurnier halten. Die Kombination aus schwarzen Schallwänden mit Nextel-Beschichtung und matt schimmernden Seitenwänden in Holzdekor macht optisch einiges her und lässt die Lautsprecher fast schon edel erscheinen. Die Chassis sitzen ohne sichtbare Verschraubungen auf der Frontplatte, nur die Halterungen der Frontblenden sind zu erkennen. Gut versteckt hinter Abdeckungen aus schwarzem Akustikstoff sitzen die Tieftöner auf den Seiten der Gehäuse.

Standlautsprecher Jamo S 626


Ganz oben auf der zu einem Waveguide ausgeformten Schallwand sorgt ab etwa 2.500 Hz eine 25-mm- Gewebekalotte mit dämpfender Beschichtung für die Reproduktion der Audiosignale. Darunter sitzen zwei 130-mm-Tiefmitteltöner mit aluminiumbedampften Membranen, die sich durch große Steifigkeit auszeichnen. Die Phase-Plugs aus Aluminium sorgen für optische Akzente und zusätzliche Kühlung der Schwingspulen. In der schlanken Standsäule übernimmt unterhalb von 150 Hertz der 200-mm-Langhub-Tieftöner die Schwerstarbeit der Basswiedergabe, unterstützt von einem nach hinten ausgerichteten Bassreflexkanal. Das hohe Eigengewicht des Lautsprechers garantiert in Verbindung mit den mitgelieferten Spikes eine ausgezeichnete Standfestigkeit. 

Preis: um 850 Euro

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Jamo S626 HCS3

Mittelklasse

4.0 von 5 Sternen

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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 24.10.2014, 10:00 Uhr
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