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Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: Wharfedale Diamond 10.1-Set


Power & Tradition

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Dass satter und druckvoller Heimkinosound keinesfalls monströser Boxen bedarf, beweist Wharfedale mit seiner Diamond-Reihe seit vielen Jahren. So richtet sich nun auch neueste Version, die Diamond 10 preislich an den ambitionierten Heimkinoeinsteiger, soll sich laut Herstellerangaben klanglich aber eine Liga höher aufhalten. Das wollten wir genau wissen ...

Bereits 1932 gegründet, gehört Wharfedale heute zu den erfahrensten und innovativsten Lautsprecherspezialisten der Welt. So war es Wharfedales Gilbert Briggs, der die Lautsprecherforschung revolutionierte, als er im Jahre 1945 erstmals unterschiedliche Chassis für die Wiedergabe unterschiedlicher Frequenzbereiche einsetzte und damit die erste Zwei-Wege-Box der Welt entwickelte. Zu Beginn des Heimkinobooms Anfang der 90er-Jahre nahmen die Briten mit der Markteinführung der Diamond-7-Linie erneut eine Vorreiterstellung ein, als man frühzeitig den neuen Trend erkannte und als einer der ersten Hersteller vollständige Mehrkanalsysteme anbot. Diese Entscheidung führte zu einem solchen Erfolg, dass die Diamond-Serie 2012 in zehnter Generation angeboten wird und wieder zu den meistverkauften Heimkinolautsprechern Deutschlands gehört.

Haupt-, Rear- und Centerlautsprecher


Diamond 10.1 heißt die gerade einmal knapp 30 Zentimeter hohe Zwei- Wege-Regalbox, die in unserem Testset als Haupt- und Rearlautsprecher dient. Wie der zugehörige Drei-Wege-Center Diamond 10 CS erfreut sich die 10.1 abgerundeter Seitenwände und nach eines sich nach hinten verjüngenden Gehäuseaufbaus. Das hat optische, wie klangliche Vorzüge, denn aufgrund weniger paralleler Wände wird die Entstehung stehender Wellen im Gehäuseinneren auf ein absolutes Minimum reduziert. Ein Blick auf die Technik offenbart weitere Gemeinsamkeiten: So thront in jeder Regalbox ein 125er-Kevlar-Tiefmitteltöner und ein 25er-Tweeter mit Gewebemembran, der von einem feinmaschigen Metallgitter vor mechanischer Beschädigung geschützt wird, während in der Schallwand des Centers gleich zwei Tiefmitteltöner identischer Bauart und -größe sowie ein 25-Millimeter-Hochtöner auf ihren Einsatz warten.

Bassunterstützung


Diamond 10 MX nennt sich der zu diesem Set gehörende Subwoofer. Wie die Ziffer in der Namensgebung bereits vermuten lässt, ist er mit einem 10-Zoll(250-mm-)Chassis mit Kevlar-Membran ausgestattet. In der Unterseite des 14-Kilo-Basswürfels sitzend, gibt es seine Schallanteile im definierten Abstand Richtung Fußboden ab. So ist der Bass hör- und spürbar, denn dank dieses Aufbaus wird der Raum mit Körperschall gefüllt, während tiefste Bassanteile kaum mehr ortbar sind. Seinen Antrieb erfährt das riesige Kevlar-Schwingsystem von der integrierten 150-Watt-Endstufe, die ihren Platz direkt am rückseitig platzierten Aktivmodul findet. Und auch hier haben die Wharfedale-Ingenieure an alles gedacht und ihren rund 35 Liter fassenden Bassisten mit allen Ausstattungsfeatures bestückt, die ein moderner Subwoofer heutzutage besitzen sollte. Neben den obligatorischen Hoch- und Niederpegeleingängen, dem Trennfrequenzregler und einem Phasenschalter müssen hier auch die beiden Niederpegelausgänge Erwähnung finden, die der Signalweiterleitung an weitere Subwoofer dienen.

Preis: um 1150 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Wharfedale Diamond 10.1-Set

Mittelklasse

4.5 von 5 Sternen

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Roman Maier
Autor Roman Maier
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Datum 15.06.2012, 10:18 Uhr
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