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Kategorie: Lautsprecherbausätze

Einzeltest: Monacor "Floh im Ohr"


Floh im Ohr

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Da gibt’s einen, der macht in letzter Zeit in der Lautsprecherselbstbaugemeinde von sich reden: Oliver Martin aus Bremen. Nach der hervorragenden „Maxi AL“ präsentieren wir nun einen weiteren Entwurf des umtriebigen Konstrukteurs

Manchmal passieren in der Selbstbauszene durchaus noch erfreuliche Sachen. Zum Beispiel am Osterwochenende dieses Jahres, an dem sich ein stattliche Anzahl Lautsprecherbegeisterter in unseren Redaktionsräumlichkeiten traf und die mitgebrachten Elaborate verköstigte. Die Veranstaltung hatte ein simples Motto: „Bau einen Lautsprecher, der nicht mehr als 75 Euro pro Seite kostet.“ Jede der rund ein Dutzend Konstruktionen hätte es verdient, an dieser Stelle eingehender gewürdigt zu werden. Eine davon hatte es Monacor besonders angetan – kein Wunder, handelt es sich doch um eine Box, bei der Treiber des Bremer Vertriebes zum Einsatz kommen. Und so fand die „Floh im Ohr“, wie Oliver Martin seine Standbox getauft hat, ein weiteres Mal ihren Weg nach Duisburg – diesmal zum Zwecke einer etwas intensiveren Begutachtung. Monacor hat die Box gewissermaßen „adoptiert“ und die Chancen, dass man den Bausatz künftig dort kaufen kann, stehen ziemlich gut.

Konzept


Die „Floh im Ohr“ ist angetreten zu beweisen, dass man auch mit wenig finanziellem Aufwand ernsthaft Musik hören kann. Deshalb ist Breitbandigkeit ein Punkt des Pflichtenheftes. Um gerade im Bass diesbezüglich wenig Kompromisse machen zu müssen, bedarf es ein wenig Aufwandes beim Gehäuse: Olli entschied sich für eine Transmissionline. Die „Orgelpfeife“ gilt zwar nicht unbedingt als Musterbeispiel für einen linearen Amplitudenverlauf, aber das ist mit einer geschickten Bedämpfung meist ganz gut in den Griff zu bekommen. Wie immer im Leben kommt es auch hier aufs nötige Fingerspitzengefühl an: Richtig dimensioniert kann so ein Gehäuse in Sachen Bass beeindruckende Ergebnisse liefern. Zu kompliziert ist das Ganze auch nicht geworden: Die „Line“ ist einmal gefaltet und erfordert gegenüber einem einfachen geschlossenen oder Bassreflexgehäuse nur ein einziges zusätzliches Brett – und keinerlei Zuschnitte ohne rechte Winkel. Die Box ist als klassisches Zweiwegesystem konzipiert, den Hochtonpart übernimmt eine Gewebekalotte. 

Preis: um 75 Euro

Monacor "Floh im Ohr"


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 17.01.2013, 11:24 Uhr
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