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Kategorie: Lautsprecherbausätze

Einzeltest: Monacor MoDiPo


Geht doch

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„Ein Dipol ist schwer aufzustellen“, „Ein Dipol hat ein komisches Abstrahlverhalten“ – alles Vorurteile, denen man am besten mit einem clever gemachten Lautsprecher begegnet. Einem Lautsprecher, wie dem MoDiPo

Die MoDiPo ist in enger Kooperation zwischen Monacor und zwei in der Selbstbauszene nicht ganz Unbekannten entstanden: Rudolf Finke und Alexander Gressler zeichnen für Theorie und Aufbau der MoDiPo verantwortlich, im Folgenden zitiere ich bezüglich des konstruktiven Hintergrunds aus einer Beschreibung, die Rudolf Finke uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat. Mehr Theorie und Praxis zum Thema Dipol gibt es auf seiner Seite: www.dipolplus.de Das komplette Whitepaper zur MoDiPo ist bei Erscheinung dieser K+T-Ausgabe online unter www.klangundton.de zu finden.

Gehäuse


Das Gehäuse ziehen wir vor, denn die Bauform ist bei der MoDiPo Dreh- und Angelpunkt des Funktionsprinzips. Rudolf Finke hierzu: „Dipole werden gern mit großer Schallwand gebaut. Das ist gut für den Wirkungsgrad, kann aber schlecht für das Abstrahlverhalten sein. Denn die gewünschte 8er-Form im Polardiagramm hat ein Dipol nur für Wellenlängen, die nicht wesentlich kürzer als die Schallwandbreite sind. Wenn die Wellenlänge genauso lang ist wie die Schallwandbreite, kommt der Schall von der Rückseite des Dipols um eine halbe Wellenlänge verzögert nach vorn zum Ohr – und addiert sich dort zum Schall von der Vorderseite. Im Frequenzdiagramm ergibt sich die erste Dipolspitze. Bei der doppelten Frequenz ist der Schall von der Rückseite um eine ganze Wellenlänge verzögert – und wird deshalb vom Direktschall abgezogen. Es entsteht eine Dipolsenke im Frequenzgang. Bei der 2½-fachen Frequenz ist meist noch eine weitere kleine Dipolspitze zu erkennen. (...) Um möglichst unterhalb der ersten Dipolspitze zu bleiben, sollte die Schallwand zu hohen Frequenzen hin immer schmaler werden. Das muss nicht gleichmäßig erfolgen. Aber zu jedem Bereich eines Mehrweg-Dipols gibt es eine maximale Schallwandgröße, die nicht überschritten werden sollte. Durch den rechtzeitigen Wechsel der Schallwandbreite gelingt es der Modipo, bis über 3 kHz eine nach vorn und hinten sehr gleichmäßige Dipol-8 zu erhalten Eine der schöneren Tatsachen bei offenen Schallwänden ist die, dass man oftmals sehr günstige Chassis verwenden kann – hier ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, Exemplare mit schwachem Antrieb und hoher Gesamtgüte zu finden. Der klassische Tieftöner SPP-250 erfüllt genau die wichtigsten Vorgaben: Eine Gesamtgüte von 0,9 und eine niedrige Resonanzfrequenz. Als Mitteltöner fungiert ein sehr günstiger Monacor-Dreizehner, der im Sortiment als Universalchassis geführt wird. Die beiden Hochtöner stammen aus dem Car-Hifi -Bereich: Ordentliche Einzollkalotten mit dem üblichen kleinen Einbaumaß.“

Preis: um 370 Euro

Monacor MoDiPo


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 28.11.2011, 12:33 Uhr
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