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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Elac Discovery Series DS-S101-G


Informationsgehalt

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Digitale Musikwiedergabe bedeutet primär erst einmal eines: Daten. Davon will man zwar beim Musikhören eigentlich nichts mehr mitbekommen, doch Elac zeigt, dass man aus Einsen und Nullen noch mehr herausholen kann als reine Musik.

Statistiken. Egal ob bei Wahlen, Sport, Gesundheit oder zufälligem Unsinn: Statistiken gibt es zu praktisch allem. Manchmal sind sie notwendig, um komplexe Zusammenhänge zu verdeutlichen, oft werden sie missbraucht, um Geschicke nach bestimmten Mustern zu lenken, und allzu oft denkt man sich beim Ansehen einer Tabelle oder eines Graphen: Interessant zu wissen, aber im Prinzip nicht wichtig. Trotzdem leben wir ein einem Zeitalter der ständigen Information, bei dem nützliches und unnützes Wissen bitte zu jeder Zeit zur Verfügung zu stehen haben. Auch Musikserver scheinen diesem Trend zu folgen, wie man beim Discovery DS-S101-G aus dem Hause Elac sehen kann. Dieser setzt nämlich bei seiner Bedienung nicht auf eine eigens entwickelte App, sondern nutzt stattdessen den Musikservice Roon, der neben dem Abspielen und Verwalten der eigenen Musiksammlung auch eine schier grenzenlose Fülle an Informationen zur Musik bereitstellt, was sich für Musikliebhaber als wahres Fest erweist – doch dazu später mehr. Dass gerade Elac, die eigentlich als Lautsprecherhersteller bekannt sind, nun einen Musikserver herausbringen, verwundert zunächst vielleicht ein wenig, doch wenn man sich den Discovery ansieht, macht dies durchaus Sinn.

Die kompakte Kombination aus Streamer, D/A-Wandler und digitaler Vorstufe ermöglicht es Hörern, die bereits ein oder mehrere Paare Lautsprecher besitzen, ein unkompliziertes Multiroom-System einzurichten. Besitzer von Aktivlautsprechern können den Server direkt verbinden, um eine komplette Anlage zu erhalten. Doch auch für die Besitzer klassischer, passiver Schallwandler ist der DS-S101-G eine echte Bereicherung. Klein und unauffällig, aber trotzdem elegant präsentiert sich der Discovery, eingefasst in eine schraubenlose Hülle aus gebürstetem Aluminium mit einer spiegelnden Frontplatte, die abgesehen von einer winzigen Statusleuchte keinerlei Anzeigen bietet. Nur der glänzende Elac-Schriftzug auf der Oberseite des Gerätes deutet auf die Funktion als HiFi-Komponente hin. Wie es sich für einen modernen Streamer gehört, ist das Tablet nun die einzige Schnittstelle zwischen Benutzer und Gerät. Das setzt natürlich den obligatorischen Ethernetanschluss voraus, ohne den nichts mehr geht. Auf eine Einbindung des Discovery ins Heimnetzwerk per WLAN muss man hingegen verzichten, was allerdings nicht übermäßig ins Gewicht fällt, auch wenn die kabellose Verbindung natürlich gerade bei so kleinen Systemen für mehr Flexibilität in der Aufstellung sorgt.

Preis: um 1100 Euro

Elac Discovery Series DS-S101-G


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 28.07.2016, 10:21 Uhr
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