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Kategorie: Netzwerk-Festplatten

Einzeltest: HFX AssetNAS DSD


Speicher- Hattrick

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Asset ist das englische Wort für eine Wertanlage. Für viele Audiophile ist eines der wertvollsten Güter die minutiös angelegte Musiksammlung. Deren Wert erkennt man spätestens, wenn diese einmal verloren gegangen ist. Mit HFX‘ AssetNAS DSD sind die Daten sicher.

Wie die Produktbezeichnung bereits verrät, handelt es sich beim AssetNAS DSD in erster Linie um einen Netzwerkspeicher. Für den modernen Musikkonsum per Streaming ist solch ein Gerät mittlerweile Pflicht, denn wer sich nicht auf Dienste aus dem Internet beschränken möchte, muss seine hochwertigen digitalisierten Alben ja irgendwo lagern. Trotzdem ist das AssetNAS noch zu einigem mehr fähig, denn in dem schwarzen Kasten befindet sich ein kompletter Musikserver. Auf einem Windows-System mit vier GB Arbeitsspeicher basierend, ist dieser für Audioansprüche optimiert, was sich schon an der Software zeigt, die hier läuft. Standardmäßig ist der Open-Source-Player foobar2000 implementiert, der bei Windowsnutzern besonders beliebt ist, weil er perfekt auf die persönlichen Ansprüche zugeschnitten werden kann. Optional kann das AssetNAS mit einer Lizenz für JRiver ausgestattet werden. Hierbei handelt es sich um eines der besten Audiowiedergabe-Programme auf dem Markt, das Fans von Computer-Audio schon seit Jahren schätzen. Auch der Downloadstore des Anbieters High- ResAudio.com kann direkt über den Server genutzt werden, um den internen Speicher mit hoch aufgelöster Musik vollzuladen. Unerlässlich für einen Server ist natürlich der Netzwerkanschluss, doch zusätzlich bietet das Gerät noch verschieden andere Anschlüsse.

Gleich vier USB-A-Buchsen finden an der schmalen Rückseite Platz, wovon jeweils zwei den USB-2.0-Standard erfüllen, während die beiden anderen für Highspeed USB nach dem 3.0-Standard ausgerüstet sind. Hier können natürlich zusätzliche externe Festplatten oder USB-Sticks angeschlossen werden, deren gespeicherte Musik dann ebenfalls auf anderen Geräten über das Netzwerk verfügbar ist. Bei Festplatten mit genügend Speicherplatz kann das AssetNAS so eingestellt werden, dass jeden Tag ein Backup der intern gespeicherten Musik gemacht wird. So wäre im schlimmsten Fall die wertvolle Musiksammlung schon einmal gerettet. Sollte der Musikcomputer direkt, als Quellgerät an die Anlage angeschlossen werden, gibt es dafür zwei Optionen. Analog kann das AssetNAS Signale über einen 3,5-mm-Klinkenanschluss oder den 6,3-mm-Köpfhörerausgang an der Front ausgeben. So richtig standesgemäß wirkt das jedoch nicht. Besser ist da schon der koaxiale S/PDIF-Ausgang, der zur Übertragung von Daten an einen passenden D/A-Wandler genutzt werden kann. Aufmerksame Leser werden aber nun bereits ein Problem festgestellt haben, denn im Namen AssetNAS DSD steckt ja bereits ein Audioformat, dessen Übertragung über diesen Ausgang nicht möglich ist.

Preis: um 1000 Euro

HFX AssetNAS DSD


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 04.11.2015, 14:58 Uhr
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