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Kategorie: Plattenspieler

Vergleichstest: Pro-ject Debut Carbon Esprit


Pro-ject Debut Carbon Esprit

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Die klassisch einfach, aber solide aufgebaute „Debut“-Serie von Pro-Ject bietet eine ganze Reihe von verschiedenen Versionen, aus denen wir das Modell „Debut Carbon Esprit“ ausgewählt haben. 

Ausstattung


Der wahlweise in Grau, Gelb oder knackigem Blau erhältliche Debut Carbon Esprit ist ein echter Blickfang. Neben seiner hochwertigen Lackierung der klassischen Zarge in peppigen Farben bietet der Plattendreher einen auffälligen Plattenteller aus massivem, satiniertem Acryl. Die Kombination aus einer resonanzarmen MDF-Zarge mit einem recht schweren Teller aus Acryl hat sogar Vorzüge in Sachen Klang und Laufruhe. Diese positiven Eigenschaften werden noch verstärkt durch den Einsatz eines schwingend aufgehängten, leise laufenden Wechselstrommotors, den schockabsorbierenden Riemenantrieb und eine hochpräzise gefertigte Laufbuchse für den Plattenteller. Wichtiges Element des Debut Carbon Esprit ist der eingesetzte Tonarm aus Kohlefaser – dem leichtesten und gleichzeitig stabilsten Werkstoff überhaupt. Tonarm selbst und Tonabnehmeraufnahme (Headshell) sind aus einem Stück gefertigt, die Lagerung des Arms geschieht in zwei in Saphiren gelagerten Edelstahlspitzen. Für die Auflagekraft des mitgelieferten Ortofon 2M Red sorgt eine simple, aber effektive Mechanik mit Gegengewicht. Für die nötige Antiskating-Kraft, die den Drift des Tonarms nach außen kompensiert, sorgt ein kleines Gewicht am Perlonfaden einfach und effektiv. 

Praxis


Den Pro-Ject Debut Carbon Esprit haben wir über eine separate Phono Box S (ebenfalls von Pro-Ject, um 155 Euro) an einen Aux- Eingang unseres Vollverstärkers angeschlossen, ansonsten wäre natürlich eine Phono-MM Eingang am Verstärker die richtige Wahl. Die Phono- Box bietet allerdings individuelle Einstellmöglichkeiten für die Impedanz des verwendeten Tonabnehmers und passte für unseren Testkandidaten mit Ortofon 2M Red perfekt. Das klangliche Ergebnis dieser Kombination überzeugt vollends: Erfrischend direkt und packend spielt der Debut Carbon Esprit unsere Testplatte „World Sinfonia“. Besonders seine dynamische Gangart wusste zu gefallen. Klanglich ohne Fehl und Tadel mit jeder Menge Spielfreude!

Fazit

So schön kann Schallplattenhören sein: Der Pro-Ject Debut Carbon Esprit begeistert durch moderne Farbgebung, auffälligen Acryl-Plattenteller und einen edlen Carbon-Tonarm. Dazu bietet das simple, aber durchdachte und im Detail aufwendig aufgebaute Laufwerk eine lebendige, packende Musikwiedergabequalität, die in dieser Preisklasse Maßstäbe setzt.

Preis: um 420 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Pro-ject Debut Carbon Esprit

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Audiotrade, Mülheim/Ruhr 
Telefon 0208 882660 
Internet www.audiotra.de 
Ausstattung
Abmessungen (B x H x T in mm) 415/118/320 
Gewicht (in Kg)
Cinch-Ausgang Ja 
Erdungsklemme Ja 
Umschaltung 33/45 upm Riemen 
Endabschaltung Nein 
Einstellung Tonarm-Gewicht Ja 
Einstellung Anti-Skating Ja 
Besonderheiten Carbon-Tonarm, Acryl-Teller 
Kurz und knapp
+ satinierter Acryl-Plattenteller 
+ hochwertiger Ortofon Pickup im Lieferumfang 
Klang 1,1 
Labor 1,2 
Praxis 1,1 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung hervorragend 
Michael Voigt
Autor Michael Voigt
Kontakt E-Mail
Datum 12.06.2013, 16:17 Uhr
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