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Kategorie: Selbstbauprojekt

Einzeltest: Mivoc K+T Fab Four


Think big

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Mit universelleren und breitbandiger aufspielenden Chassis sind die aufwendigen Vier- und Noch-mehr-Weg-Lautsprecher aus früheren Zeiten quasi von der Bildfläche verschwunden. Schade, denn die Technik hat auch in heutigen Zeiten durchaus noch ihre Vorteile. Die wollen wir im Zuge unseres Projektes „Fab Four“ näher betrachten

So wandeln sich die Zeiten: Waren selbst Breitbänder früher oft auf Unterstützung im Tief- oder Hochton angewiesen, so lässt sich heute fast alles zwischen 8 und 20 cm, manchmal sogar 25 cm, extrem breitbandig einsetzen. Das und der Trend zu kompakteren, schlankeren Gehäusen, hat dazu geführt, dass man Schallwandler mit mehr als drei Wegen heutzutage nur noch äußerst selten antrifft. Dabei spricht einiges für das Konzept: Den erhöhten baulichen Aufwand kontern viel Membranfläche und die damit verbundene, satte Dynamik und Breitbandigkeit. Diese Eigenschaften beziehen sich auf einen nach vollkommen klassischem Vorbild – in diesem Fall stand die Galion von Cabasse Pate – gebauten Lautsprecher. Wir sind ja durchaus zu haben für schräge Ideen, aber ab und zu steht nun mal simple Funktionalität im Vordergrund. Daher ist die Fab Four für KLANG+TON-Verhältnisse ein „Normalo“, wenn auch ein durchaus interessanter.

Bestückung


Kern der Sache sind die XAW-Chassis von Mivoc. Sie sind in Größen vom Neodym- Hochtöner bis zum 30er-Bass erhältlich und damit ideal für eine Vielwege-Box. Allerdings wichen wir ganz unten und ganz oben vom vorherbestimmten Weg ab: Um den Tiefton kümmert sich ein AW 3000, den Hochton übernimmt Mivocs Magnetostat KFT 130 M. Der AW 3000 ist zwar nicht größer als der XAW 310 HC, ermöglicht durch seine anderen Thiele-Small-Parameter aber einen tieferen Bass. Dafür braucht er zwar mehr Luft, aber die ist in einer großen Standbox ja problemlos unterzubringen. Um den Grund- und unteren Mittelton kümmert sich der XAW 180 HC, bis zum Hochton geht der kleinste und jüngste Konus im Bunde, der XAW 110 HC, seiner Arbeit nach. Auch die kleine Gewebekalotte mit Hörnchen aus der XAW-Serie musste für die Fab Four weichen, hier spielt Mivocs Magnetostat die erste Geige. Eine bunte Mischung, die sich optisch dank von dunklen Treibern eingefassten XAWs durchaus sehen lassen kann. Erfreulich ist angesichts der zahlreichen Gesamtbestückung zudem der deutlich unter 200 Euro liegende Preis für die Wandler. Da kommt zwar noch einiges an Frequenzweiche dazu, nichtsdestotrotz bleibt die Box gemessen an Aufwand und Ergebnis sehr bezahlbar.

Mivoc K+T Fab Four


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Autor Christian Gather
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Datum 10.03.2010, 11:55 Uhr
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