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Kategorie: Stereoanlagen

Einzeltest: Naim Unity


Grünes Licht

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Ehefrauen sind natürlich schön zu haben, aber manchmal sorgen sie ja doch für Kompromisse. Und natürlich wird oft an unseren schönen Anlagen herrumgenörgelt, weil die so groß sind und der Platz für Blumentöpfe viel besser verwendet wäre. Alles, wirklich alles aus einem Gerät in Normalgröße wäre gut - wenn denn die Qualität stimmt und unseren gehobenen Ansrüchen genügt - denn zu viele Kompromisse sind auch schlecht fürs Eheleben.

Peripherie:

– Lautsprecher: KEF Reference 230/2 K+T „Specialist“ Elac 230 Die Komplettanlage Naim Unity: ein Gerät - alles drin. Nachdem ich unglaubliche Kompetenz bewies und erst mal eine Weile suchte, wie man die CD-Schublade aufkriegt, habe ich mich dann doch dafür entschieden, die Bedienungsanleitung zu fragen, die mir verriet, dass man noch eine Transportsicherung lösen muss. Peinlich, gebe ich ja zu. Der nach dem Lösen der Sicherungsschraube jetzt erfolgreiche Versuch weckte gleich das Spielkind. Der CD-Part des Unity entspringt dem CD5i aus gleichem Haus und hat auch diese schön sanft herausschwenkende Schublade, die ebenso sanft wieder zurückgeht und mit einem satten „Klack“in den abspielbereiten Zustand fährt. Ich habe die Schublade aus Spaß sicher zehnmal auf- und wieder zugemacht. Einfach, weil‘s so schön geht. Überhaupt ist es ein wahres Vergnügen, den Unity zu befingern. Da klappert nichts, das Gehäuse ist so stabil wie es nur geht, klappernde Tasten gibt es auch nicht. Es sind auch nur neun selbsterklärende Tasten am Gerät. Im Endeffekt hat man die Bedienung nach ein paar Sekunden intus, ohne jetzt der HiFi-affinste Mensch der Welt sein zu müssen. Und das obwohl der Unity in seinen Möglichkeiten recht komplex ist.

Wenn man sich mit der „Input“-Taste einmal von vorne bis hinten durch die ganzen Eingänge tippt sieht man schon, wie unglaublich viel man mit dem Unity anstellen kann. Damit man nicht „leere“ Eingänge auswählen kann, sind sie übrigens einzeln abschaltbar und erscheinen dann nicht mehr in der Auswahlliste. Gut, aber was haben wir außer dem CD-Laufwerk noch? Ganz spannend finde ich die Unterstützung von uPnP-Servern. Bei uns im Verlag lasse ich zu solchen Zwecken ganz einfach auf meinem Arbeitsrechner, einem Apple-Computer, einen XBMCuPnp- Server laufen. Der ist kostenlos und funktionierte bisher immer ohne Probleme. PC-Nutzer versuchen es am besten mit dem TwonkeyServer. Der Unity verbindet sich anstandslos, das Passwort kann man über den Ziff ernblock der Fernbedienung problemlos eingeben, als würde man das Passwort per SMS schreiben. Hatte mich schon gefragt, wofür die Tasten gut sind. Vom QNAP-uPnP, den ich noch laufen ließ, erkannte er die komplette Archivstruktur inklusive Webradio. Gut, das kann er selbst, hätte ich ausschalten können. Internetradio ist übrigens, auch wenn damit mit Sicherheit kein High-End möglich ist, eine Sache, ohne die ich nicht mehr leben möchte. Ach so: Bei manchen Radiosendern wie beispielsweise WDR2, erkennt er sogar die optionalen Podcasts.

Preis: um 2700 Euro

Naim Unity

Spitzenklasse


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 15.12.2009, 10:13 Uhr
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