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Kategorie: Streaming Client

Einzeltest: Linn Klimax DS


Am Ziel

9801

„The Source Is in the Speaker“ lautet der Slogan der neuesten Kreation aus dem Hause Linn – ein Komplettsystem, das sich die konsequente Optimierung des Signalwegs auf die Fahnen geschrieben hat. Und, wie nicht anders zu erwarten war, das funktioniert hervorragend

Peripherie:


 Server: Certon Systems Integrita
 Netzwerkkabel: Audioquest Diamond DBS


Selten habe ich die Firma Linn so enthusiastisch erlebt wie vor einigen Monaten, als die Präsentation eines neuen, damals noch geheimen Produkts anstand. Was es war, wusste ich also nicht, nur, dass es etwas war, auf das die Ingenieure verdammt stolz waren. So stolz, dass sie es sich nicht nehmen ließen, uns ihre neue Schöpfung während eines langen Tages bei Linn in Glasgow während eines langen Th eorie- und eines noch längeren Praxisteils persönlich zu präsentieren. Linn Exakt heißt die neue Gerätegattung, man kann es nicht anders nennen, die ich Ihnen hier vorstellen möchte, und zwar in der edlen Klimax- Variante, die bei Linn schon seit Jahren für die absolute Spitzenklasse steht. Knapp 60.000 Euro kostet das System auf diesem Level, und dafür bekommt man auf den ersten Blick gerade mal ein – zugegebenermaßen schön anzusehendes – flaches Kästchen und zwei große Lautsprecher. Das allerdings hat einen tieferen Sinn: „The Source Is in the Speaker“ bedeutet, dass das Musiksignal tatsächlich bis in die Boxen hinein ohne Verluste transportiert wird und erst buchstäblich ganz kurz vor den einzelnen Lautsprecher-Chassis vom hoch auflösenden Digitalformat in das zu verstärkende Analogsignal gewandelt wird.

Das kennt man jetzt vielleicht von der einen oder anderen digitalen Frequenzweiche mit digitalem Signalprozessor – diese Ansätze sind aber alle mehr oder weniger inkonsequent, was den Signalweg angeht, und haben zumeist ernste Probleme, was die Qualität der Lautstärkeregelung angeht. Nicht bei Linn: Das Klimax-DSM-Steuergerät vereint unter seiner schicken, aus einem Block Aluminium gefrästen Haube gleich mehrere Geräte in einem. Erstens ist er ein hochwertiger Digitalwandler, der auch das Signal angeschlossener analoger Geräte weiterverarbeitet. Zweitens bietet er natürlich allen Komfort, den wir von den Linn-Netzwerkplayern seit Jahren kennen. Es genügt ein im selben Netzwerk angemeldeter Musikserver, und der Klimax erlaubt mit einem beliebigen Endgerät, auf dem die linn-eigene Software Kinsky installiert werden kann, die komfortable Fernsteuerung vom Sofa aus. Man möge mir verzeihen, dass ich hier nicht seht intensiv auf die Netzwerkplayer-Seite eingehe – der Klimax DSM erlaubt natürlich die Einbindung diverser Musikstreaming- Dienste ebenso wie die Wiedergabe von Internet-Radio. Externe Digitalquellen lassen sich über diverse Buchsen anschließen – sogar eine stattliche Anzahl von HDMI-Buchsen gibt’s an der Rückseite. So weit so gut, aber das ist weitgehend der Standard, den wir vom Klimax- Steuergerät kennen.

Preis: um 59500 Euro

Linn Klimax DS


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 08.09.2014, 18:08 Uhr
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