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Kategorie: Subwoofer (Home)

Einzeltest: Velodyne SPL-800i


Kleines Monster

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Subwoofer sind besonders im Heimkino Garanten für faszinierenden Tiefbass. Doch auch in Stereo-Anlagen eignen sie sich hervorragend, um kleine Regal-Lautsprecher klanglich zu erweitern. Wenn die Subwoofer nur nicht immer so groß wären ...

Großes Volumen und große Tiefton-Chassis haben physikalische Gründe, denn nur so lässt sich relativ verzerrungsfrei, in angemessener Lautstärke und mit ausreichend Tiefgang ein Subwoofer realisieren. Kleine, handliche Subwoofer gibt es zwar am Markt, doch bei diesen müssen HiFi- und Heimkino-Liebhaber in der Regel Kompromisse beim Tiefgang und Maximalpegel eingehen. Doch es gibt Ausnahmen. 

Velodyne SPL-800i


Der amerikanische Hersteller Velodyne hat sich seit Jahrzehnten auf die Konstruktion und Fertigung von Subwoofern spezialisiert und bietet ein großes Portfolio dieser Tieftonkünstler in diversen Größen und Leistungsklassen. Unter dem Namen MicroVee hatte Velodyne bereits ein nur 23 x 23 x 24 cm kleines Kraftpaket präsentiert, das trotz seiner winzigen Abmessungen schon eindrucksvollen Tiefbass liefern konnte. Für ein wenig mehr Druck in der Magengegend und eine untere Grenzfrequenz von 30 Hertz bietet Velodyne mit dem SPL-800i (der in den USA MiniVee heißt) einen nur unwesentlich größeren Subwoofer mit deutlich besseren Eckdaten an. 

Technik


Rund 15 kg bringt der 26 x 27 x 32 cm kleine SPL-800i auf die Waage, sein geschlossenes Gehäuse ist mit einer robustem, anthrazitfarbenen Beschichtung überzogen. Geschlossene Gehäuse liefern prinzipiell einen präziseren Tiefton als Bassreflex-Konstruktionen, fallen jedoch zu tiefen Frequenzen im Pegel ab. Es sei denn, der Entwickler arbeitet mit einer aktiven Entzerrung dagegen und hebt die fallende Flanke im Frequenzgang mittels eines Equalizers an. So kann sogar eine extrem tiefe untere Grenzfrequenz erreicht werden. Allerdings ist hierzu eine enorme Verstärker leistung nötig – und die hat der SPL-800i mit einer 1.000-Watt-(RMS)- Digital-Endstufe reichlich an Bord. Auch ist es bei solchen Konstruktion enorm wichtig, dass das eingebaute Chassis dieses Leistungsangebot auch in Schall umsetzen kann. Velodyne setzt im SPL-800i auf ein extrem belastbares Chassis mit einer Kevlar-verstärkten 160-mm- Membran. Auch sprechen die große doppellagige Schwingspule, der massive Druckgusskorb und ein gigantischer Magnetantrieb eine deutliche Sprache: Bei diesem Chassis handelt es sich um ein echtes kleines Monster! Bei der Ausstattung beschränkt sich der Velodyne auf das im Alltag Notwendige: Sein Pegel- und Trennfrequenzregler, ein Phasen- Schalter, Eingänge via Cinchbuchse und Hochpegel-Lautsprecherklemmen, Einschalt-Automatik sowie ein Cinch-Ausgang reichen für die meisten Anwendungen völlig aus. 

Preis: um 998 Euro

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Velodyne SPL-800i

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

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Michael Voigt
Autor Michael Voigt
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Datum 07.01.2015, 14:55 Uhr
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