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Kategorie: Tonabnehmer

Einzeltest: Zyx R-1000 Airy 3 H


Zeitmaschine

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Es gibt etwas zu lernen: Über Innen- und Außenrille, über richtiges Stereo und über die Wichtigkeit, einen kühlen Kopf zu bewahren, zumindest als Tonabnehmer

Zyx, einer der jüngsten japanischen High-End-Tonabnehmer-Hersteller, steht trotz einer stetig wachsenden Reputation immer noch etwas im Schatten der ganz großen Namen. Unser Testmodell, das Zyx Airy 1000 H arbeitet hart daran, das zu ändern Der Name Zyx ist weder die simple Umkehrung der Reihenfolge der letzten drei Buchstaben des Alphabets – das sollte angesichts der Schriftsprache des Herkunftslandes auch klar sein – noch eine Abkürzung bestimmter Wörter, wie bei der gleichnamigen japanischen Popband, beispielsweise. Z, Y und X bezeichnen die drei Elemente, die laut Firmenchef und Entwickler Hisayoshi Nakatsuka in einem speziellen dreidimensionalen Modell die analoge Musikwiedergabe ausmachen: Z ist dabei die Zeitachse, Y die Amplitude und X die Frequenz des Signals. Also: Zyx. 1986 gegründet, hält Zyx inzwischen eine stattliche Anzahl von Patenten in Sachen Schallplattenabtastung, so auch das eigene „Real Stereo“-Prinzip. Man hat herausgefunden, dass es bei der Abtastung der Schallplattenrille zwischen dem Innenund Außenrand feine Klang- und Pegelunterschiede gibt – logisch, hat man es dabei doch mit zwei leicht unterschiedlichen Radien zu tun. Bei gleicher Verstärkung führt dies zu einer minimal verschobenen Balance der Stereo-Abbildung im Vergleich zum Masterband. Der „Real Stereo Generator“ platziert unter anderem die Wicklungen der Spulen anders im Magnetfeld als andere Hersteller.

Außerdem dienen die Dämpfer im System wirklich ausschließlich zur Begrenzung der Auslenkung und wirken möglichst wenig auf den normalen Betriebszustand ein. Die horizontale und die vertikale Aufhängung werden separat ausgeführt, was eine exakt definierte Abstimmung der Compliance in beiden Achsen erlaubt. Für den Generator werden sehr starke Magneten eingesetzt, was die Gesamtmasse des Systems in Kombination mit den kurzen Spulen auf ein Mindestmaß bringt – mit nur 5 Gramm Systemgewicht ist das Airy genauso leicht wie das an dieser Stelle vor Jahr und Tag getestete „Yatra“. Zyx vermeidet die Verwendung von Metall , wo es nur geht, da man eine negative Beeinflussung des Magnetfelds oder gar Wirbelströme verhindern will. Selbstredend besteht der Spulendraht aus hochreinem Kupfer – alternativ können auch Silber- oder gar Golddrähte geordert werden. Welches Material auch verwendet wird – vor dem Zusammenbau werden die Drähte kryogenisiert, das heißt auf extrem tiefe Temperaturen gebracht. Dadurch soll die molekulare Struktur im Leiter homogenisiert werden – für das letzte feine Quäntchen Linearität bei der Signalübertragung.

Preis: um 2700 Euro

Zyx R-1000 Airy 3 H


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 03.02.2016, 14:55 Uhr
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