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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: PS Audio Sprout


Der will nur spielen!

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Die Erwartungen an einen kompakten Verstärker sind mittlerweile recht hoch: Ordentlich Leistung, flexibel bei der Quellenauswahl und am besten auch noch nett anzusehen. Mit dem Sprout trifft PS Audio also genau den Nerv der Zeit.

Es gab eine Zeit, in der waren alle Geräte für Unterhaltungselektronik mit Holzfurnier bezogen. Egal ob Fernseher, Plattenspieler, Verstärker oder Radios. Nicht umsonst unterscheidet man heute noch zwischen so genannter weißer und brauner Ware. Mit dem aufkommen der ersten bezahlbaren Computer wurde dann plötzlich alles grau, während der gestalterischen Phantasie mittlerweile eigentlich keine Grenzen mehr gesetzt sind. Nun haben wir das Jahr 2015 und vor mir steht ein kleiner Verstärker, dessen Oberfläche wieder ein hölzernes Antlitz hat. Ich zähle ja eigentlich zu den Menschen, die froh sind, dass die Phase der optischen Wohnzimmer-Verwaldung irgendwann ihr Ende fand. Selbst bei Lautsprechern bevorzuge ich ein lackiertes Finish. Trotzdem ist mir der kleine Sprout sympathisch, denn er setzt seinen Retro-Charme sehr dezent und gezielt ein. Kombiniert wird das dunklere Holz nämlich mit einem stabilen Gehäuse aus gebürstetem Aluminium, das mit seinem matten Schimmer einen schönen Kontrast bildet. So macht sich der kleine Verstärker wirklich gut auf jedem Schreibtisch oder im Wohnzimmer, auch ohne gleich Assoziationen mit der braunen Ware der Vergangenheit auszulösen.

Auch bei den Möglichkeiten, dem Sprout Musik zukommen zu lassen, beschränkt man sich nicht auf eine Zeitperiode, denn sowohl klassische analoge wie auch moderne digitale Signale können von dem kleinen Multitalent verarbeitet werden. Auf analoger Seite gibt es einen 3,5-Millimeter Klinkeneingang an den neben Mobilgeräten über einen Adapter auch größere Quellgeräte angeschlossen werden können. Plattenspieler nutzen stattdessen den separaten Phono-Eingang, der für Moving-Magnet-Systeme ausgelegt ist und natürlich auch den passenden Erdungsanschluss besitzt. Das Schwelgen in nostalgischen Erinnerungen ist ja ganz schön, doch vor der modernen Form der digitalen Musikwiedergabe kann und will sich der Sprout nicht verschließen. Streamer und CD-Transports bedienen sich am besten des koaxialen Digitalanschlusses, um Daten an den internen DAC übertragen zu können. PS Audio hat aber auch an die Computer-Audio- Fraktion gedacht, für die ein USB-B- Anschluss durch absolut nichts zu ersetzen ist. Auch das Gerät sieht dies ähnlich, denn da beide digitalen Eingänge mit derselben Schalterstellung ausgewählt werden, wird bei gleichzeitiger Verwendung die Priorität auf die Allzweckbuchse gelegt. Hier wären einzeln wählbare Eingangsstellungen eventuell praktischer gewesen, doch im Normalfall läuft ja auch nur eine Quelle.

Preis: um 900 Euro

PS Audio Sprout


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 15.11.2015, 09:57 Uhr
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