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Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: IsoTek EVO3 Mosaic Genesis


Der Saubermann

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Mir geht´s da wie Ihnen: Ich will sowas nicht. Noch ne Kiste in der Anlage, und dazu auch noch eine teure. Und das nur, weil der Rest der Welt versucht, mir das Musikhören zu vermiesen

Zugegeben: Disziplin in diesen Dingen ist etwas, das durchzuhalten man sich zwingen muss. Man merkt´s ja nicht so ohne Weiteres, wenn sich Probleme eingeschlichen haben. Ganz sicher dürfen Sie mittlerweile aber sein, dass Sie welche haben. Probleme mit der Netzversorgung nämlich. Die Zeiten, in denen ein Phasenanschnittdimmer für die Halogenstehlampe so ziemlich das Schlimmste war, dass man seiner Netzversorung antun konnte, die sind vorbei. Halogen – wer redet denn noch von so einer Steinzeittechnik im heimischen Umfeld? Die Realität in Sachen Licht heißt Leuchtdiode. Sparsam, unkaputtbar und mittlerweile auch beliebig hell und brauchbar in Sachen Farbqualität. Schöne neue Lampenwelt. Dann ist doch alles gut – oder? Oder. Das Blöde mit LED-Lampen ist nämlich, dass es sich um Niederspannungsverbraucher handelt. Und in jeder LED-“Birne“, die Sie neuerdings in die Fassung schrauben, sitzt ein klitzekleines Schaltnetzteil, dass der LED die passenden Betriebsbedingungen schafft. Eines, dass scharfkantige Rechtecksignale mit ein paar 100 Kilohertz fabriziert und damit nicht nur die LED beaufschlagt und zur Antenne macht (darüber sollten Sie übrigens mal nachdenken, bevor Sie eine neue hübsche Leuchte anschaffen, die sie unmittelbar über dem Tonabnehmer Ihres Plattenspielers installieren), sondern das Lichtnetz mit hochfrequentem Störgut verziert.

Bei teuren Markenlampen ist das weniger ein Problem als bei chinesischen Billigangeboten, die mit einer diesbezüglichen Minimallösung vorliebnehmen müssen. Ach, Sie machen noch nichts mit LED? Kein Grund zum Jubeln: In Kompaktleuchtstofflampen sieht´s nicht besser aus. Und in jedem verdammten Handy-Ladegerät, USB-Netzteil auch nicht. Der neue Angriff auf die Sauberkeit unseres Stromnetzes erfolgt nicht mit dem Holzhammer, sondern mit einer Armee von kleinen Problemverursachern. In jedem Haushalt. Der Brite Keith Martin hat sich mit  seinem Unternehmen Isotek zum Ziel gesetzt, die Auswirkungen dieses allgegenwärtigen Störnebels zumindest für die HiFi-Anlage zu bremsen. Dazu hält er eine ganze Produktpalette verschiedener Filtermechanismen bereit. Das Portfolio reicht von Netzkabeln über passive Netzverteiler bis hin zu aufwändigen aktiven Entkopplungslösungen, wie dem hier zur Debatte stehenden EVO3 Mosaic Genesis. Von der Wirksamkeit dieses stattlichen Klotzes kann man sich derzeit landauf, landab bei einer ganzen Reihe von Händlern und auf diversen HiFi-Messen überzeugen, weil Keith Martin durch die Lande tourt und den Anwesenden vorführt, wie groß der klangliche Zugewinn mit seinen Produkten ist. Das habe ich auch getan und mit Verlaub: Gegen den EVO3 Mosaic Genesis ist der vorher praktizierte Austausch von Netzleitungen und Steckdosenleisten bestenfalls „ganz nett“.

Preis: um 8500 Euro

IsoTek EVO3 Mosaic Genesis


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 24.10.2016, 14:55 Uhr
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