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Kategorie: Kopfhörer Hifi, Kopfhörerverstärker

Systemtest: Enigma Audio Dharma D1000, Enigma Audio Athena A1


Code oder Mysterium

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Das griechische Wort Enigma bedeutet so viel wie Rätsel oder Geheimnis. Das passt, schließlich ist  die Wirkung, die Musik auf uns ausübt, ein ewiges Mysterium. Enigma ist aber auch der Name der  wohl berühmtesten deutschen Chiffriermaschine. Und so kann man auch vermuten, dass der Kopfhörer Dharma D1000 und der Kopfhörerverstärker Athena A1 der Firma Enigma Acoustics uns helfen,  die Chiffren der Musik zu entschlüsseln.

Das Schlüsselpodukt der kalifornischen Firma Enigma Acoustics ist der „Self-Biased Electrostatic“ (SBESL), ein elektrostatischer Superhochtöner, der ohne die bei solchen Treibern üblicherweise notwendige Polarisierungs-Spannung (Bias) auskommt. Den SBESL bieten die Kalifornier als externen Superhochtöner oder in Verbindung mit dem eigenen Lautsprechermodell Mythology M1 an. In deutlich kleinerer Form kommt ein SBESL im Kopfhörer Dharma D1000 zum Einsatz. 

Kopfhörer Dharma D1000


Im Dharma D1000 sorgt der SBESL für einen bis zu 50.000 Hz ausgedehnten Hochtonbeeich. Das restliche Klangspektrum übernimmt ein konventioneller dynamischer Treiber mit einer 50 mm durchmessenden Papiermembran. Der spielt im Bass bereits ab 15 Hz – wo er bauartbedingt im Hochton aufhört, übernimmt der Miniatur-SBESL. Die „Hülle“, der aufwendigen Technik ist aus Metall und Leder gefertigt und macht einen sehr soliden Eindruck. Allein die satt einrastenden Steckverbinder des austauschbaren Anschlusskabels sind eine Show. Trotz der massiven Verarbeitung liegt das Gewicht des Kopfhörers mit rund 470 g noch im Rahmen. Die Passform ist erstklassig: Das breite, gepolsterte Kopfband fängt das Gewicht bequem ab, der Kopfhörer sitzt insgesamt vergleichsweise stramm über den Ohren, doch die Ohrpolster bieten einen idealen Kompromiss aus weich und formstabil, so dass man den Kopfhörer auch gerne länger aufbehält. Lediglich Brillenträger sollten ausprobieren, ob sie mit dem Dharma zurechtkommen. 

Kopfhörerverstärker Athena A1


Der Athena ist auf seine Art nicht minder aufwendig gebaut als der Kopfhörer. Es Handelt sich um einen Hybridverstärker, bei dem zwei Röhren Hand in Hand mit Transistoren arbeiten. Seitenwände, Boden und Deckel des Gehäuses bestehen aus über 1 cm starkem, echtem Glas, was den Blick auf das sauber aufgebaute Innenleben des A1 mit den Röhren freigibt und einiges zum Gewicht von 3,5 kg beiträgt. Das Gewicht ist insofern praktisch, als dass der Verstärker nicht nach hinten ausweicht, wenn man den Kopfhörer einstecken will. Ansonsten befindet sich auf der Alu-Front noch der große Drehknopf der Lautstärkeeinstellung. Der Netzschalter, der Anschluss für die Netzleitung sowie ein Paar Cinchbuchsen für den Signaleingang befinden sich auf der Rückseite. Angesichts der Tatsache, dass nirgends am Gerät Lüftungsöffnungen zu sehen sind, hatte ich mir anfangs ein wenig Sorgen gemacht, wo das Gerät seine Abwärme lässt. Das weiß ich zwar immer noch nicht, aber auch nach einer 48-stündigen Nonstop- Einspielphase waren die Oberflächen des Verstärkers nur handwarm. 

Preis: um 1600 Euro

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Enigma Audio Dharma D1000

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Preis: um 2000 Euro

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Enigma Audio Athena A1

Referenzklasse

3.5 von 5 Sternen

07/2016 - Martin Mertens

Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 21.07.2016, 09:21 Uhr
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