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Kategorie: Kopfhörer Hifi

Einzeltest: Oppo PM-1


Luxusliner

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Wenn sich die Qualität eines Kopfhörers am Verpackungsaufwand bemessen würde, wäre der Oppo PM-1 sicher unsere neue Referenz. Doch hier geht es ja um andere Qualitäten.

Trotzdem – diese Show darf ich Ihnen nicht vorenthalten: Im Verpackungskarton findet man, gut gepolstert, eine stoffbezogene Schachtel, die innen weich ausgekleidet ist. In dieser findet sich dann eine edle Holzschatulle, in der wiederum der Kopfhörer aufbewahrt ist – natürlich wohlgebettet in ein samtbezogenes, passgenaues Innenleben. Wenn das mal kein Auftritt ist.

Ausstattung


Die „Schatulle“, von einer Kiste möchte ich hier gar nicht sprechen, gehört ja schon zur Ausstattung, bildet sie doch die angemessene Aufbewahrungsmöglichkeit bei Nichtgebrauch. Für die standesgemäße Unterbringung auf Reisen liegt noch ein schlankes Hardcase bei. Auch jenseits der Aufbewahrungsmöglichkeiten gibt sich das Zubehör üppig. Ein Paar lederbezogene und ein paar samtig veloursbezogene Ohrpolster lassen dem Träger die Wahl, was ihm angenehmer ist. Für den Anschluss an einen – möglichst hochwertigen – Kopfhörerverstärker liegt ein drei Meter langes Anschlusskabel mit einem 6,3-Millimeter-Stereoklinkenstecker bei. Kopfhörerseitig übernehmen 2,5-mm-Microklinken den Anschluss. Da die elektrischen Parameter den PM-1 auch den Anschluss an mobile Geräte zulassen, liegt ein weiteres, ein Meter langes Kabel mit einem 3,5-mm-Stereoklinkenstecker bei. Optional ist für den Oppo PM-1 ein symmetrisches Anschlusskabel erhältlich, denn beim PM-1 handelt es sich um einen Kopfhörer mit magnetostatischen Wandlern, die prinzipiell symmetrisch angesteuert werden können. Verstärkerseitig hat sich Oppo für einen 4-Pol-XLR-Stecker entschieden, der sich hier als Quasi-Standard für durchgesetzt hat. Schade, dass es kein Kabel mit einer 2,5-Millimeter-4-Pol-Klinke gibt – dieses Format hat sich bei hochwertigen mobilen Plaxern durchgesetzt, und ich hätte den Oppo schon gerne mal unterwegs an dem Astell & Kern AK 240 angeschlossen, der einen entsprechenden Ausgang besitzt. Die Verarbeitung des PM-1 ist einfach erstklassig. Das Polster des Kopfbügles ist mit weichem Lammleder bezogen, die Gelenke und die Kopfbügelverstellung sind filigran, aber sehr stabil ausgeführt. Auch beim Tragekomfort gibt es nichts zu bemängeln. Die Ohrpolster umschließen die Ohren und liegen sanft am Schädel auf. Allenfalls sehr große Ohren könnten hier zu wenig Platz finden. Der Verstellbereich des Kopfbügels ist großzügig bemessen. Die Ohrpolster und Kopfbügelpolster fangen jeweils perfekt den Anpressdruck bzw. das Gewicht der Kopfhörers ab. Aufsetzen und wohlfühlen.

Preis: um 1400 Euro

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Oppo PM-1

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 20.11.2014, 14:56 Uhr
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