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Kategorie: Zubehör HiFi

Serientest: Burson Audio Conductor, Burson Audio Soloist


State of the art

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Ohne einen echten Kopfhörer-Verstärker macht Musikhören per Kopfhörer nur halb so viel Spaß. In Ausgabe 4/2012 stellten wir den HA- 160D von Burson Audio vor. Nun haben die Australier nachgelegt und präsentieren mit dem Soloist und Conductor zwei weitere Highlights.

Kopfhörer werden oftmals „nur“ an den entsprechenden Buchsen eines Vollverstärkers betrieben. Dabei gibt es spezielle Verstärker, die exakt auf die Bedürfnisse der Wandler im Kopfhörer abgestimmt sind. Bereits in Ausgabe 4/2012 stellten wir den exzellent klingenden Burson Audio HA-160D vor, der sogar als Vorstufe für die HiFi-Anlage und als hochwertiger D/A-Wandler eingesetzt werden kann.

Burson Audio Soloist und Conductor


Das kleine, hochmotovierte Team der Ingenieure aus dem australischen Melbourne hat als Entwickler hochgradiger Schaltungs- Gruppen wie Netzteile, diskrete Operationsverstärker und D/A-Wandler-Boards bereits mehrfach die Fachwelt mit exzellent klingenden Baugruppen begeistert. Offensichtlich hat der Erfolg des HA-160D die Australier beflügelt, zwei weitere Headphone-Amps zu entwickeln. Beide Modelle – Soloist und Conductor – wurden in etlichen klanglich relevanten Details verfeinert. Während der Conductor als „größeres“ Gerät neben Vorstufe und Leistungsektion für den Kopfhörer mit einem zusätzlichen, hochwertigen D/A-Wandler ausgestattet ist, fehlt beim „kleineren“ Soloist die Digital-Sektion. Abgesehen vom D/A-Wandler und dem Verkaufspreis basieren beide Geräte auf den gleichen Schaltungskonzepten. Doch wozu braucht man eigentlich einen speziellen Kopfhörer-Verstärker? Im Gegensatz zu Lautsprechern benötigen Kopfhörer zwar ebenfalls hohe Spannungen, aufgrund ihrer hohen Impedanz von ca. 30–600 Ohm (Lautsprecher haben 4–8 Ohm) wird jedoch nur wenig Leistung gefordert. Ein Vollverstärker soll in erster Linie hohe Ströme liefern und ist dementsprechend ausgelegt, Kopfhörerbuchsen werden dort in der Regel stiefmütterlich über einen Spannungsteiler mit hoher Dämpfung abgezweigt. Die beiden Bursons hingegen bereiten Signale deutlich rauschärmer und verzerrungsfreier auf, denn ihre speziellen, diskret aufgebauten Class-A-Verstärkerschaltungen sind für Kopfhörerimpedanzen optimiert. Diese Schaltung sowie das gesamte Netzteil wurde gegenüber dem HA-160D deutlich überarbeitet und liefert nun höhere Dynamik bei noch geringerem Eigenrauschen. Für die Lautstärkeregelung setzt Burson Audio weiterhin auf eine kostspieligen, aber hochgradig präzisen feinstufigen Dreh- Schalter, der über ein Netzwerk aus selektierten, einzelnen(!) Widerständen die Lautstärke regelt. Ein Kanalgleichlauf mit einer maximalen Abweichung von +/- 0,5 dB ist die Folge, Werte, von denen selbst gute Vollverstärker nur träumen können. Neu ist beim Soloist und Conductor außerdem ein dreistufiger Schalter für die Wahl der Grundverstärkung. So lassen sich sowohl leise als auch lautere Kopfhörermodelle im optimalen Stellbereich des Lautstärkerreglers betreiben. Beide Modelle verfügen über jeweils analoge Eingänge (3 beim Soloist, 2 beim Conductor) und Vorstufenausgänge, der Conductor bietet noch drei weitere digitale Eingänge in optischer-, Koaxial- und USB-Ausführung.

Preis: um 1770 Euro

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Burson Audio Conductor

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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Preis: um 1000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Burson Audio Soloist

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

03/2013 - Michael Voigt

 
Michael Voigt
Autor Michael Voigt
Kontakt E-Mail
Datum 01.03.2013, 09:13 Uhr
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