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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Lotoo Paw S1


Hightech to go

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Der chinesische Hersteller Lotoo fokussiert sich auf Personal Audio Lösungen und will mit dem neuen PAW S1 Features seiner DAPs auch in seinem kleinsten Gerät unterbringen.

Von dem Punkt an von dem es möglich war digitale Musik-Dateien von einem Telefon abzuspielen, gehörte eine 3,5-mm-Klinke zur Standardausstattung jedes mobilen Fernsprechers. Der Smartphone-Boom, bei dem die Telefone zu vollwertigen Computern wurden, machten herkömmlichen MP3-Playern und anderen mobilen Quellgeräten dann größtenteils den Garaus. Der Kopfhörer aber wurde dank der großflächigen Verbreitung der Geräte sogar noch prominenter und bald dominierten Modelle in verschiedensten Größen, Arten und Farben das Straßenbild. Plötzlich aber entschied sich die Smartphone- Industrie, den bewährten analogen Audioausgang und die damit verbundene Elektronik wegzurationalisieren. Wer Musik hören wollte brauchte nun einen Bluetooth-Kopfhörer, was für Audiophile aufgrund mehrere technischer Faktoren aber nicht zur Debatte stand. Auch wenn die kabellose Technologie mittlerweile stark aufgeholt hat, bevorzugen viele noch immer ihre klassischen, passiven Kopfhörer. Deren Nutzung setzt aber nun einen externen DAC mit Kopfhörerverstärker voraus. Lotoo möchte Headfilern das passende Werkzeug in Form des neuen PAW S1 an die Hand geben. Mobile DACs fallen üblicherweise in zwei Kategorien. Große Geräte mit Akku und zahlreichen Anschlüssen, oder Systemen in Dongle-Bauweise, die wie ein Adapter zwischen Telefon und Kopfhörer gesteckt werden.

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Beim PAW S1 handelt es sich zwar um ein Gerät der zweiten Kategorie, doch Lotoo versucht hier dennoch Funktionen größerer DACs mit einfließen zu lassen. Das zeigt sich besonders an der Tatsache, dass der S1 trotz seiner geringen Größe über ein Display verfügt. Es mag zwar nur 128 mal 32 Bildpunkte besitzen, doch die chinesische Firma nutzt die Möglichkeiten der kleinen Anzeige voll aus und stellt gleich mehrere wichtige Dinge dar. HiRes-Fans nutzen jede Gelegenheit, einen Blick auf die möglichst hohe Abtastrate zu werfen, um sich in der Gewissheit des bestmöglichen Klangs zu sonnen. Dementsprechend packt Lotoo die passenden Werte prominent an die erste Stelle der Auflistung, in der oberen Reihe des Displays. 24 Bit sind für einen mobilen DAC natürlich Grundvoraussetzung, doch für einen so kleinen DAC wie den PAW S1 ist die maximal mögliche Abtastrate von 384 kHz eine echte Hausnummer. Auch bei der Worttiefe legen die Chinesen noch mal einen drauf und versprechen sogar 32 Bit. Auch DSD kann vom eingebauten AKM4377 DAC mit bis zu 5,6 MHz konvertiert werden. Hinter der Angabe der Abtastrate erscheint im Display entweder ein H oder ein L, als Hinweis auf die genutzte Gain-Stufe des Kopfhörerverstärkers. Nutzer können also auf eine größere Anzahl von Modellen zurückgreifen, die sich mit dem entsprechenden Gain angenehmer einstellen und antreiben lassen.

Preis: um 200 Euro

Lotoo Paw S1


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