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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Weiss Engineering DAC502


Perfektionistisch

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Nach 30 Jahren im Geschäft, weiß man bei der Firma Weiss, wie man D/A-Wandler baut. Das macht den neuen DAC502 allerdings nicht weniger beeindruckend.

Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk ist keine Redewendung, die aus dem Nichts geschaffen wurde. Die Eidgenossen haben in der Welt einen ähnlichen Ruf wie die Deutschen. Völker mit einem Hang zum Perfektionismus, bei denen auch kleine Details stimmen müssen. Wie weit diese Liebe zu Spaltmaßen und reibungsfreien Abläufen in Wirklichkeit geht, sei einmal dahingestellt, doch Produkte aus der Schweiz genießen oft ein hohes Ansehen. So auch die Geräte, die Daniel Weiss bereits seit 1979 baut. Zunächst bei großen Namen wie Revox, wo er digitale Aufnahmetechnik entwickelte und seit 1985 auch unter dem eigenen Namen mit der Firma Weiss Electronics. Bereits in den 80er-Jahren entwickelte man dort Studiosysteme, die mit 24 Bit arbeiteten. Und das zu einer Zeit, in der die CD gerade erst marktreif wurde. Seit dem Jahr 2000 entwickelt man auch für den High-End-HiFi-Bereich, in dem die Kunden bekanntermaßen ebenso anspruchsvoll sein können wie in der Musikproduktion. Ein Grund mehr, besonders hochwertige und technische anspruchsvolle Systeme zu entwickeln, die ihrer Zeit schon mal etwas voraus sein können. Auch hier kommt der Anspruch an Perfektion manchmal zum Vorschein. Ein ums andere Mal bekam man vom deutschen Vertrieb von Weiss Electronics nämlich den Satz zu hören, dass ein Gerät, das man gerne mal zum Test haben würde, noch nicht ganz fertig sei.

Es seien noch Dinge aufgefallen, die man optimieren wolle. Auch auf den DAC502 mussten wir ein wenig warten, doch nun steht ein Testexemplar in unserem Hörraum. So vielseitig und technisch aufwendig das Gerät auch sein mag, auf den ersten Blick erkennt man davon kaum etwas. Das schlanke, aber steife Gehäuse, wahlweise in Schwarz oder Silber lieferbar, ist äußerst geradlinig und bietet keinerlei Spielereien. Beinahe verloren sitzt der 6,3-Millimeter- Kopfhörerausgang auf der linken Seite der Front. Auf der rechten Seite sitzen Drehregler und Display des Gerätes nah beieinander, während zwischen den beiden Seiten außer glattem Metall keine Bedien- oder Zierelemente zu finden sind. Aufs Wesentliche reduziert, könnte man fast sagen, wenn man keine Ahnung von dem hat, was der DAC502 tut. Erst nach dem Einschalten vermag ein Blick auf das Display Licht ins Dunklelzu bringen. Entgegen der eher monotonen Aufmachung des Gerätes selbst, handelt es sich nämlich um ein Farbdisplay, das die weiße Schrift hin und wieder mit farbigen Symbolen ergänzt. Viel wichtiger ist aber, dass es sich um einen Touchscreen handelt, mit dem alle Gerätefunktionen gesteuert werden können. Bei größeren Menüdarstellungen, von denen es hier eine ganze Menge gibt, wird gleichzeitig der Drehregler neben der Anzeige zum Scrollen genutzt.

Preis: um 10000 Euro

Weiss Engineering DAC502


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 29.09.2018, 15:03 Uhr